Stranded – Im Bann des Sees von Kate Dylan

Klappentext:
Regel Nummer 1: Bleibe nie nach Sonnenuntergang an Land zurück. Mellie kennt diese Regel gut, denn sie ist eine Wandlerin. An Land kann sie menschliche Gestalt annehmen, doch wenn sie es vor der Dunkelheit nicht in den schützenden See ihres Volks schafft, bedeutet das ihren sicheren Tod. Doch dann passiert das, was nicht passieren darf: Mellie strandet. Um an Land zu überleben, muss sie sich ausgerechnet ihrem größten Feind anvertrauen: Caleb ist ein Mensch und darf auf keinen Fall erfahren, wer – oder was – Mellie wirklich ist …
Quelle: Fischer Verlag

Meinung:
Mellie gehört zu einem Volk von Wesen, die unter Wasser leben. Ihr Heimat ist ein See, dort haben sie sich eine Zivilisation ausgebaut. Mellie ist eine Wandlerin, die sich an Land in einem Menschen verwandeln kann. Ihre oberste Regel heißt, “Bleibe nie nach Sonnenuntergang Land zurück” und das hat auch einen Grund. Den muss Mellie an eigenen Körper spüren, denn bei einem Einsatz an Land wird sie angegriffen und bewusstlos geschlagen. Als sie wieder wach ist, merkt sie, dass sie gestrandet ist. Der Mensch Caleb hat sie im Wald gefunden und sie in sein Haus gebracht. Mellie kann ihm natürlich nicht sagen, wer sie wirklich ist, denn sie darf niemanden von ihrem Volk erzählen. Jetzt versucht sie, wieder zurück zu ihrem Volk zu gelangen, was sich als riesiges Problem herausstellt, denn sie kann sich nicht mehr verwandeln.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Fantasy-Reihe und gleichzeitig auch um das Debüt der Autorin. Mich sprechen ja Bücher mit Meerwesen immer sehr an, also musste ich das hier auch unbedingt lesen. Die junge Frau auf dem Cover passt übrigens sehr gut zur Beschreibung von Mellie.

Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, fand ich sehr faszinierend. Die Autorin beschreibt die Unterwasserwelt sehr gut und man konnte sich das Ganze auch sehr gut vorstellen. Die Handlung wird aus der Sicht von Mellie in der dritten Person erzählt. Mellie ist ein starker Charakter, den ich mochte. Wobei sie manchmal auch sehr dickköpfig sein kann. Zuerst lernt man sie und ihren besten Freund Ryan kennen. Die beiden verbindet eine lange und enge Freundschaft.  Ein bisschen Romanik gibt es übrigens auch, wobei die Autorin hier irgendwie zum Ende hin wieder alles offen lässt. 

Nachdem Mellie dann strandet, ändert sich die Handlung sehr. Es gibt viele überraschende Wendungen, mit denen man am Anfang gar nicht gerechnet hat. Mir hat dieser 1.  Teil wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe, wir müssen nicht zu lange auf den 2. Teil warten. 

Ich vergebe die volle Punktzahl. 

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