Ruf der Rusalka von Stefpahn R. Bellem

Klappentext:
Lewis hat sich geschworen, es nie wieder zu tun. Doch der faszinierenden Fremden kann er nicht widerstehen. Als Londons größter Ermittler soll er den Mord an ihrer Freundin aufklären. Aber mit jedem Schritt holen ihn die Bilder seiner Vergangenheit wieder ein und drohen, ihn unter sich zu begraben. Wäre da nicht die Frau an der Themse. Kann sie ihn vor sich selbst retten? Kate kann endlich der Eintönigkeit Manchesters entkommen und wagt sich nach London, um ihrem Traum nachzujagen: der nächsten großen Story.
Quelle: Drachenmond Verlag

Meine Meinung:
Lewis van Alligton hat seinen Job als Ermittler eigentlich an den Nagel gehängt, aber als ein Seriemörder London unsicher macht, beginnt er mit den Ermittlungen.

Die Handlung dieser Geschichte spielt im Jahre 1985 und wird abwechselnd aus der Sicht von Lewis van Alligton und Kate Shaw erzählt. Kate ist eine junge Frau, die ihr Glück als Journalistin London versuchen will. Keine so einfache Sache zu der damaligen Zeit. Ich mochte Kate, sie ist ein selbstbewusste junge Frau, die versucht, ihren Weg gehen.
Mit wem ich echt arge Schwierigkeiten hatte, war Lewis. Man kann ich fast schon als einen Anti-Helden bezeichnen, denn er ist Alkoholiker und ein sehr melancholischer Zeitgenosse. Ich mochte ihn ehrlich gesagt nicht wirklich.

Zuerst scheint es so, als ob die beiden gar nichts gemeinsam haben, aber im Laufe der Handlung gibt es tatsächlich Berührungspunkte. Wobei ich fast die ganze Zeit über das Gefühl hatte, der Autor erzählt hier zwei separate Geschichten. 

Auch wenn der Stil des Autors sehr gut ist, muss ich gestehen, dass er mit der Geschichte einfach nicht meinen Geschmack getroffen hat. Nicht nur wegen des unsympathischen Lewis, sondern auch, weil ich einfach mit mehr Fantasy gerechnet habe. Es gibt übrigens keine Romanze, für alle, die das gerne wissen möchten. 

Von mir gibt es 3 von 5 Punkte. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.