Die Herrscher von Dhaleth. Der Feueropal von Priska Lo Cascio

Klappentext:
Vier übernatürliche Völker, vier gewöhnliche Menschen und ein Krieg, der alles zu zerstören droht. Vier einen perfekten Kreis bildende Steine, doch der Feueropal ist verschwunden – und damit die Einheit der vier Völker Dhaleths gebrochen! Nur vier Auserwählte aus der Menschenwelt sind eventuell in der Lage, Dhaleth vor der Zerstörung zu retten. Für die vier ist es nicht leicht, sich in dieser völlig fremden Welt und zwischen den Dhalethern mit deren übernatürlichen Kräften zurechtzufinden – trotzdem begeben sie sich auf eine Suche voller Hindernisse und Abenteuer. Können sie Dhaleth und damit auch die Welt der Menschen retten?
Quelle: Thiemann Verlag

Meine Meinung:
Die vier Menschen Kukiko, Tyler, Moussa und Jörn staunen nicht schlecht, als sie sich plötzlich in der Welt Dhalet befinden. Hier herrschen vier übernatürliche Völker gemeinsam über das Reich. Nun droht ein Krieg, den der Feueropal, der Stein der Narii ist verschwunden. Durch das Verschwinden des Steins steht Dhaleth kurz vor einem Krieg und nur die Vier sind dazu im Stande, diesen Stein wieder zu finden und den Krieg zu verhindern. Gemeinsam mit eine Delegation aus den verschiedenen Völkern machen sie sich auf die Suche.

Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt und die Autorin hat hier eine unglaublich tolle und interessante Welt geschaffen, die mich sehr fasziniert hat. Die vier Völker aus Dhaleth sind den Elementen Luft, Wasser, Erde und Feuer zugeordnet. Jedes Volk hat bestimmte Fähigkeiten und auch Äußerlich unterscheiden sie sich voneinander.

Am Anfang werden uns die 4 Hauptfiguren vorgestellt, jeder kommt aus einem anderen Land und alle haben verschiedene ethnische Hintergründe. Kukiko Wantanabe kommt aus Japan und führte bisher ein bescheidendes Leben. Sie wirkt anfangs eher schüchtern und zurückhaltend. Tyler Doohan ist einer Rancherin aus Kanada. Sie ist selbstbewusst und aufmüpfig. Moussa kommt aus Algerien, er ist in einem sehr großen Clan aufgewachsen und der jüngste der vier. Er sieht das ganze als großes Abenteuer und wirkt auf seine Art manchmal etwas naiv. Und dann ist da noch Jörn aus Deutschland, der Sohn eines Reedereimonguls, der sich von seiner Familie abgewandt hat. Er ist der älteste, hat die meisten Zweifel und ist sehr skeptisch. Das Zusammenspiel der Vier ist perfekt, jeder hat seine Vorzüge, die für die Mission hilfreich sind. Trotz der Vielzahl der Charaktere schafft es die Autorin, ihnen genügend Tief zu geben, um sie für den Leser interessant zu machen. Es gibt sogar eine Liebesgeschichte, die mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Obwohl sich die Frage um den Feueropal klärt und auch noch ein anderes Geheimnis von Dhaleth gelüftet wird, gibt es am Ende doch einige Überraschungen, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen.

Von mir gibt es die volle Punktzahl. 

 

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