Litersum: Musenfluch von Lisa Rosenbecker

Klappentext:
*Litersum Das Universum aller Buchwelten ist nur eine Tür weit entfernt *
Für Riley Bell ist das Litersum Mittel zum Zweck. Um in London über die Runden zu kommen, führt sie Leser und Blogger gegen Bezahlung in echte Buchwelten ohne ihre Kunden über die Magie des Litersums in Kenntnis zu setzen. Als eine Bloggerin bei einem dieser Besuche spurlos verschwindet, gerät Riley ins Visier von Noah Carver, der für die polizeiähnliche Task Force META arbeitet, die im Litersum für Recht und Ordnung sorgen soll. Um ihre Unschuld zu beweisen, hilft sie ihm bei der Suche nach der Vermissten, ohne zu ahnen, dass diese Entscheidung ihr ganzes Leben verändern wird. Vor allem, weil Noah ihr näherkommt, als sie es jemals bei einem anderen Menschen zugelassen hat. Doch wie geht man damit um, wenn man Vertrauen für einen Fluch hält?
Quelle: Drachenmond Verlag

Meine Meinung:
Riley Bell hat es nicht leicht, ganz auf sich allein gestellt, kommt sie gerade über die Runden. Aber auch nur, weil sie sie Trips in Buchwelten anbietet und dafür Geld nimmt. Ihre Kunden haben keine Ahnung, dass sie tatsächlich in echte Geschichten sind, denn Riley ist eine Muse und kann das Litersum betreten. Leider geht das nicht gut und als eines Tages eine ihrer Kundinnen völlig verwirrt aus der Buchwelt zurück kommt, tauchen 2 Agenten von der Task Force META bei ihr auf und ermitteln gegen sie.

Die Autorin entführte ihre Leser mit diesem Buch ein zweites Mal ins Litersum. Es ist übrigens keine Fortsetzung und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Dieses Mal gibt es zwei andere Hauptfiguren, die im Mittelpunkt der Handlung stehen. 

Zum einen wäre das Riley Bell, sie hat es nicht leicht in ihrem Leben, wurde schon oft enttäuscht. Und taucht passiert auch noch dieses Unglück mit ihren Kunden, was sie sehr belastet. Sie ist ein sehr lieber und herzensguter Mensch, was dann auch irgendwann der anfangs doch recht mürrische Noah Carver merkt. Hauptaugenmerk der Geschichte liegt bei dem Kennenlernen der beiden, die Romanze spiel eine wichtige Rolle. 

Außerdem erführt man ein wenig mehr über das Litersum und dessen Struktur, was ich sehr interessant fand. Mir persönlich ist die Suche nach der verschwundenen Bloggerin schon fast zu sehr in den Hintergrund gerückt. Für meinen Geschmack hätte man hier die Handlung ein Stück spannender machen können. 

Ansonsten hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen und ich vergebe 4,5 von 5 Punkten. 

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