Litersum: Musenkuss von Lisa Rosenbecker

Klappentext:
Malou Winters hat sich damit abgefunden, dass ihr Anti-Musen-Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht und sie diese Gabe zum Wohle des Litersums einsetzen muss. Als der junge Detective Chris Lansbury von Scotland Yard sie jedoch verdächtigt, zwei Autoren ermordet zu haben, will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Zusammen begeben sie sich über zwei Universen hinweg auf die Suche nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf allerhand Lügen und Widerstände. Malous Verständnis vom Litersum wird auf den Kopf gestellt und bald weiß sie nicht mehr, wem oder was sie glauben soll. Und dann ist da noch dieses verwirrende Herzklopfen, sobald sie sich in der Nähe des attraktiven, aber grimmigen Lansbury aufhält. Ob auch das mit einem Kuss ausgelöscht werden kann?
Quelle: Drachenmond Verlag

Meine Meinung:
Malou Winter ist eine Anti-Muse. Statt den Menschen Ideen zu schenken, nimmt sie ihnen diese weg.  Richtig glücklich ist sie mit ihrer Arbeit nicht, wer stiehlt schon gerne anderen ihre Ideen, aber sie hat sich damit abgefunden. Dann plötzlich gerät Malou in große Gefahr, denn die Menschen, denen sie die Ideen stehlen soll, werden vorher von einem Unbekannten umgebraucht. Und Malou gerät selbst ins Visier des Mörders. Zum Glück ist ihre Mutter beim Scotland Yard und kann aktiv an den Ermittlungen teil nehmen. Malou bekommt sogar Personenschutz durch den gut aussehenden, aber sehr mürrischen Chris Lansbury. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Täter.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, darum wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Autorin entführt uns in eine Welt, in der es sich im weitesten Sinne um Bücher dreht. Ihre Anti-Musen sind nämlich aus Verbindungen zwischen zwischen Buchfiguren und Menschen entstanden, und zwar aus der Verbindung Antagonist und Mensch. Aber es gibt noch viele andere Arten, die sich in der Geschichte tummeln und diese Mischung hat mir unheimlich gut gefallen und wurde sehr gut umgesetzt. Zu dem Fantasyanteil kommt noch ein sehr Kriminalfall dazu, der sehr spannend erzählt wird. Hauptfigur ist Malou Winter, die ich sehr mochte. Sie ist witzig und nicht auf den Mund gefallen. Und natürlich gibt es eine Liebesgeschichte, die insgesamt sehr gut ins Geschehen passt.

Alles in allem eine wirklich witzige Geschichte, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

 

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