Flesh and Fire. Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout

Klappentext:
Alles, woran die junge Poppy jemals geglaubt hat, hat sich als Lüge herausgestellt. Auch ihre große Liebe. Das Volk, das sie bis vor Kurzem noch als Auserwählte verehrt hat, will nun ihren Tod. Ihr ganzes Leben lang hat Poppy sich auf ihr Amt vorbereitet – wenn sie keine Auserwählte mehr ist, was ist sie dann? Als sich der ebenso attraktive wie dunkle Prinz von Atlantia erhebt, ist Poppy gezwungen zu kämpfen, wenn sie das Königreich retten will. Doch der Prinz verwickelt sie in ein perfides Spiel aus Intrigen und Verrat, und schon bald kann Poppy niemandem mehr trauen – nicht einmal sich selbst …
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der vierteiligen Reihe rund um Poppy und Hawke. Die Geschichte geht nahtlos weiter, nachdem die Autorin ihre Leser am Ende von Teil 1 mit einem sehr offenen Ende zurück gelassen hat. 

Für mich persönlich war Teil 2 tatsächlich etwas schwächer als Teil 1. Das lag vor allem daran, dass die Autorin sich fast ausschließlich auf die Charakterentwicklung konzentriert und die Geschichte dadurch überhaupt nicht vorwärts kommt. Es wird sehr viel geredet und erklärt und das auf 800 Seiten. Poppy bekommt sozusagen die Geschichte Atlantias im Schnelldurchlauf erklärt. Zwar fand ich einige Szenen und Dialoge sehr witzig, aber für ein richtig gutes Buch war mir das einfach viel zu wenig. 

Außerdem ging mir Poppy sehr mir ihrer Naivität und ihrer Aggressivität auf den die Nerven. Ständig bedroht sie irgendjemanden mit dem Messer oder beschimpft jemanden. Hawke hingegen habe ich in diesem Teil tatsächlich richtig lieb gewonnen. Sein Verhalten am Ende von Teil 1 war ja schon etwas grenzwertig, aber das hat die Autorin glücklicherweise wieder ausgebügelt. 

So richtig gut fand ich wiederum das Ende. Da hat die Autorin noch einmal alles aus der Geschichte raus geholt. Trotz meiner Kritik hat mir das Buch gefallen, die Autorin schafft es, mich weitestgehend zu fesseln. Ich wurde insgesamt gut unterhalten. Der Geschichte hätten 200 Seiten weniger auf jeden Fall gut getan und deshalb vergebe ich 4 von 5 Punkte. 

 

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