Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout

Klappentext:
Poppy ist eine Auserwählte. Wenn sie den Segen der Götter erhält, wird sie die Einzige sein, die ihre Heimat vor dem Angriff des Verfluchten Königreiches retten kann. So will es die Tradition. So will es das Gesetz. Das Leben einer Auserwählten ist einsam. Niemand darf sie ansehen, geschweige denn mit ihr sprechen oder sie berühren. Eines Tages wird der attraktive Hawke – mit den goldenen Augen, dem frechen Grinsen und den provokanten Sprüchen – Poppys Leibwache zugeteilt, und sie merkt, dass es in ihrem Leben so viel mehr geben könnte als nur ihr Amt. Dass sie ein Herz hat, eine Seele und die Sehnsüchte einer ganz normalen jungen Frau. Als an den Landesgrenzen die Schatten der Verfluchten immer drohender werden, muss Poppy sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden ..
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Poppys Leben wird davon bestimmt, dass sie die Auserwählte ist. In der Öffentlichkeit darf sie sich nur mit Schleier zeigen und auch sonst hat sie wenig Freiheiten. Als ihr eine Leibwache zugeteilt wird, nimmt ihr Leben eine völlig neue Wendung. Hawke zeigt ihr, dass es noch mehr in ihrem Leben geben könnte.

Ich muss gestehen, das ich dieses Buch zuerst gar nicht lesen wollte, denn leider gefallen mir die Adult-Bücher der Autorin meistens weniger. Außerdem hat die Autorin wohl 6 Bücher in der Reihe geplant, was ich persönlich sehr viel finde. Ich hoffe, dass wenigstens die Charaktere später wechseln. Nachdem ich aber so viel Gutes gehört habe, wollte ich es dann jetzt doch schon lesen.

Die Handlung wird aus der Sicht von Poppy, die ja eigentlich Penellaphe heißt, erzählt. Poppy ist ein toller Charakter. Am Anfang wirkt sie etwas unsicher, aber im Laufe der Handlung wächst sie an ihren Problemen und Aufgaben. Sie versucht ihren Weg zu gehen, was nicht immer einfach ist. Ihr zur Seite stellt die Autorin den geheimnisvollen Hawke, der plötzlich in ihrem Leben auftaucht. Er ist sehr dominant und ich habe gelesen, dass viele sein Verhalten übergriffig fanden. Ich persönlich fand sein Verhalten jetzt gar nicht so schlimm.

Insgesamt hat mir der Plot wirklich sehr gut gefallen. Die Handlung ist recht brutal und es sterben auch relativ viele Charaktere. Zwischendurch wurde mir persönlich leider etwas zu viel geredet und manchmal hat sich die Handlung etwas gezogen, aber es passieren auch viele Dinge, die mich überrascht haben. Leider habe ich mich im Vorfeld durch eine Charakterzeichnung aus eine der vielen Boxen zu dem Buch spoilern lassen. Das fand ich schade, sonst wäre die Überraschung am Ende noch viel größter gewesen.

Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht worden, das Buch konnte mich tatsächlich überzeugen. Es hat zwar nicht für ein Highlight gereicht, aber für die volle Punktzahl. Den 2. Teil werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.