Faith: Seelenlos J. K. Bloom (Autor)

Klappentext:
Mehr als 500 Jahre sind vergangen, seit die Menschheit sich in neun Gattungen teilte. Mit dieser Teilung kam auch die Seelenlosigkeit – eine Krankheit, der auch Faiths Familie zum Opfer gefallen ist. Nun gibt es für das junge Medica-Mädchen nur noch eine Möglichkeit, nicht von der Gesellschaft verstoßen zu werden. Die Hochzeit mit einem Mann ihres Standes könnte ihr ein sicheres Leben ermöglichen. Der mysteriöse Lie, dem sie in der Notaufnahme das Leben rettet, ist kein solcher Mann. Faith weiß, dass sie sich für Tristan Collins entscheiden muss, denn er ist wie sie ein Medica. Doch dann wird Edinburgh von den Rebellen angegriffen. Und Faith erkennt zu spät, dass in der Rettung der Bürger die wirkliche Gefahr besteht …
Quelle: Eisermann Verlag

Meine Meinung:
Seit vor 500 Jahren seltsame Sporen in die Atmosphäre der Erde gelangt sind, hat sich vieles verändert. Die Menschen haben sich zu verschiedenen Gattungen entwickelt, aber auch eine tödliche Krankheit ist entstanden, die Seelenlosigkeit. Die Menschen verfallen in eine Art Wachkoma und sind nicht mehr ansprechbar. Die Medica Faith ist jetzt ganz alleine, ihre Eltern sind tot und ihre Schwester seelenlos. Ihre finanziellen Mittel sind begrenzt und sie beschließt, ihren Lebenspartner ermitteln zu lassen. Sie bekommt den gutaussehenden und einflussreichen Tristan Collins zugewiesen, der sich aber bald als Tyran entpuppt. Kurz vor der Hochzeit wird Faith Heimatstadt Edingburgh angegriffen,  was eine Reihe von Ereignissen in Gang setzt, die Faith Leben gehörig durcheinander bringt.

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Dystopie. Hauptfigur ist die junge Faith, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird. Die Welt, in die uns die Autorin entführt, wirkt anfangs gar nicht so übel. Man hat sich Gefühl, alles ist geregelt und die Menschheit hat sich nach der Katastrophe wieder einigermaßen erholt hat. Der Schein trügt, aber das kommt erst viel später heraus. Mir hat die Idee mit diesen Sporen sehr gut gefallen und ich bin wirklich neugierig wie es weiter gehen wird, hier sind ja noch einige Fragen offen geblieben.

Faith war mir sehr sympathisch. Sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen und ist auch sehr hilfsbereit, was ihr aber auch viel Ärger einbringt. Natürlich gibt es auch eine Romanze, die aber insgesamt nicht eine so große einnimmt, mir aber sehr gut gefallen hat. Insgesamt ein sehr guter Serienauftakt, der neugierig auf mehr macht. Ich vergebe die volle Punktzahl.

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