Elementa: Erzwungenes Schicksal (Elementa-Trilogie) von Daniela Kappel

Klappentext:
Daria ist nicht wie die anderen Elementträger. Ohne es zu wissen, ist sie Teil einer uralten Prophezeiung und als sie auf den kühlen Vincent trifft, beginnt sich Darias Schicksal zu erfüllen. Obwohl Vincent ihr schroff und unnahbar begegnet, sucht er ständig ihre Nähe. Was Daria nicht weiß: Vincents Vater hält im Hintergrund die Fäden in der Hand. Er will um jeden Preis erreichen, dass sich die Prophezeiung erfüllt, egal wie weit er dafür gehen muss.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Seit dem Mord an ihrer Mutter, versteckt sich Daria mit ihrem Vater vor ihren Feinden. Daria und ihre Familie gehören zu dem Elementträger und verfügen über besondere Fähigkeiten. Jetzt leben sie unter den Menschen, dürfen aber niemanden etwas über ihre Fähigkeiten verraten. Dann bekommt Darias Vater ein Jobangebot, das er nicht abschlagen kann. Er soll für den einflussreichen Alarik Terres in dessen Wasserwerk arbeiten. Terres ist ebenfalls ein Elementträger und Daria soll dann auch auf eine Schule gehen für Elementträger. Das wäre eine tolle Chance, für beide. Vincents Terres, Alarisk Sohn, scheint sich für Daria zu interessieren, nur sendet er sehr widersprüchliche Signale. Noch ahnt Daria nicht, dass sie Teil einer Prophezeiung sein soll, die Alarik Terres unbedingt erfüllen will, koste es was es wolle.

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie. Die Handlung fängt damit an, dass Daria und ihr Vater in sehr ärmlichen Verhältnissen lebt und gerade so über die Runden kommt. Später wechselt die Handlung dann zu der Siedlung der Elementträger. Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei Daria den größten Part übernimmt.
Mir hat dieser erste Teil wirklich sehr gefallen. Die Grundidee mit den Elementträgern fand ich sehr interessant, das hat die Autorin sehr spannend umgesetzt. In erster Linie dreht sich die Handlung um eine Prophezeiung, von der Daria ein Teil ist. Nur weiß sie das gar nicht und ist anfangs völlig ahnungslos, erst im Laufe der Handlung erfährt sie davon. Neben der Sache mit der Prophezeiung gibt es noch einen Gegner, der es auf Daria abgesehen hat. Hier hat mich die Autorin zum Ende hin wirklich sehr überrascht. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse sehr dünn sind und regelrecht verschwimmen. Wem kann man trauen?

Natürlich gibt es auch Liebesgeschichte, die mir ebenfalls unheimlich gut gefallen hat. Vincent mag Daria anfangs gar nicht, aber sein Vater will, dass er sich mit ihr anfreundet. Erst im Laufe der Handlung entwickelt er dann Gefühle für sie, nur verheimlicht er ihr auch jede Menge, was natürlich auch für jeden Menge Ärger sorgt. Neben Daria und Vincent gibt es noch viele andere interessante Charaktere, die für viel Abwechslung sorgen.

Mich konnte dieser erste Teil völlig überzeugen und deshalb vergebe ich die volle Punktzahl.

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