Zeitenwende: Der Kristall von Vaduhn (Zeitenwende – Saga) von Evita Sommer

Klappentext:
Du glaubst, es gibt nur eine Wirklichkeit? Das dachte ich auch, bis meine beiden besten Freunde in eine fremde Welt entführt wurden. Eigentlich hätte ich es wissen können, denn in unbeschwerten Kindertagen lehrte mein Großvater mich bereits die fremde Sprache sowie Lebens- und Kampfkultur der Welt von Vaduhn. Doch sein Tod nahm mir seine Geschichten; und als Erwachsene blickte ich auf seine Lehren zurück wie auf ein unterhaltsames Spiel aus einem bezaubernden, wilden Märchenland. Nun stand ich da, in Vaduhn, auf mich allein gestellt in einem Land wie aus dem finsteren Mittelalter, die Freunde befreit, doch der Rückweg versperrt, musste ich mich den gefürchteten Mentalkriegern stellen, die jedes Geheimnis aus dir hervorziehen können. Auch ich hatte ein Geheimnis, das es zu hüten galt…… Und ihr dunkler Anführer richtete den Blick aus seinen bernsteinfarbenen Augen auf mich und meine Seele ward versengt….
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Eliohár hat bisher ein völlig normales Leben geführt, bis ihre besten Freunde die Zwillinge Isa und Lemmy von Heute auf Morgen verschwinden. Durch Zufall hat sie mitbekommen, dass sie nach Vaduhn entführt wurden, einer Parallelwelt, von der ihr verstorbener Großvater ihr immer erzählt hat. Sie hat das ganze früher für ein Märchen gehalten, aber jetzt wird alles zur gefährlichen Realität. Eli beherrscht sogar die Sprache Vaduhns und so macht sie sich auf den Weg dorthin. Glücklicherweise hat ihr Großvater sie mit seinen Geschichten auf Vaduhn vorbereitet und so findet sie sich doch recht schnell zu Recht. Sie findet sogar Verbündete, die ihr bei der Befreiung ihrer Freunde helfen. An eine Rückreise denkt sie schon gar nicht mehr, denn der Krieger Aturo hat sie ganz in seinen Bann gezogen.

Im ersten Teil der Zeitenwende-Reihe begleiten wir Eliohár auf ihrer abenteuerlichen, aber auch gefährlichen Reise nach Vaduhn. Bisher hatte sie keine Ahnung, dass Vaduhn wirklich existiert, aber ihr Großvater hat sie sehr gut auf eine Reise dorthin vorbereitet. Ich hätte mir irgendwie eine Karte gewünscht, damit man sich Vaduhn besser vorstellen kann.
Die Autorin entführt uns in eine mittelalterliche Welt, die sich doch sehr von unserer unterscheidet. Vieles ist völlig anders, aber manche Dinge sind auch ähnlich. Die Bewohner Vaduhns wissen von den Menschen der Erde, anders herum hat man keine Ahnung. Der Fantasy-Anteil ist eher gering, es gibt einige Bewohner, die besondere Fähigkeiten haben. Für meinen Geschmack hätte es ruhig etwas mehr Fantasy geben können.
Eliohár ist ein starker Charakter, sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und setzt alles daran, ihre Freunde zu finden und zu befreien. Eine Vielzahl von Charakteren laufen ihr über den Weg, sie findet Verbündete und Feinde, denn es gibt einen bösen König, der den Thron unrechtmäßig an sich gerissen hat. Eliohár wird in all diese Dinge mit hingezogen und verwickelt.
Natürlich gibt es auch eine Romanze, wobei mir das ganze etwas zu schnell ging zwischen den Beiden, nicht das Zusammen an sich, sondern eher die überstürzte Heirat.
Insgesamt hat mir der 1. Teil aber sehr gut gefallen und ich spreche eine klare Leseempfehlung aus. Auch wenn es keinen Cliffhanger am Ende des 1. Teils gibt, ist die Handlung noch nicht ganz abgeschlossen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

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