Der Fluch der Hexen von Anna Lena Strauß

Klappentext:
Hexen vereinen die schlechtesten Eigenschaften in sich: Sie sind selbstsüchtig, verlogen, hinterlistig und immer darauf bedacht, Unheil anzurichten. Eine einfache Handbewegung genügt, um einen Menschen zu verfluchen. Doch was kaum jemand weiß – der eigentliche Fluch liegt auf den Hexen selbst. Jahrelang hat Katelyn es geschafft, diesen Fluch zu umgehen, bis sie Dimitri begegnet und einen schwerwiegenden Fehler begeht. Fortan ist die junge Hexe gezwungen, aufzugeben, was sie sich mehr als alles andere wünscht: Ihre Freiheit.
Quelle: Eisermann Verlag

Meine Meinung:
Katelyn ist eine Hexe, aber in ihrer Welt werden Hexen nicht besonders gemacht. Man hält sie für schlecht, also muss Katelyn ihre Gabe immer verstecken und sie ist ständig auf der Flucht. Dann trifft sie auf Dimitri, der sofort herausfindet was sie ist. Durch einen Fehler ihrerseits, muss sie ihm von nun an gehorchen, er hat ihr ihre Freiheit genommen. Diese will sie auf jeden Fall zurück, muss ihn aber erst einmal auf seiner Reise begleiten, was ihr gar nicht behagt.

Dieses Buch ist mir erst einmal durch das unglaublich tolle Cover aufgefallen. Ich mag ja diesen düsteren Touch und die junge Frau in Rot sieht ebenfalls toll aus, das passt sehr gut zusammen. Außerdem lese ich wirklich gerne Bücher mit Hexen.

Hier entführt uns die Autorin in eine mittelalterliche Welt und erzählt die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Katelyn und Dimitri. Dieser Perspektivenwechsel hat mir sehr gut gefallen. Beide Charaktere sind sehr unterschiedlich und haben unterschiedliche Beweggründe für ihr Handeln. Die beiden treten eine gefährlich Reise an, die sie immer wieder in Gefahr bringt. Die Autorin konzentriert sie bei ihrer Geschichte eher auf Charakterentwicklung anstatt auf die Beschreibung der Umgebung oder der Welt. Manchmal hätte ich mir zur Welt ein paar Informationen mehr gewünscht, aber insgesamt hat es nicht wirklich gestört. 

Katelyn ist ein starker Charakter, was ich sehr mochte. Dimitri behandelt sie anfangs gar nicht so nett und man kennt als Leser auch seine Motivationsgründe für sein Handeln erst einmal nicht. Die beiden kommen sich dann im Laufe der Geschichte näher. Der Zeitraum, in der die Handlung spielt, erschreckt sich über mehrere Monate und immer wieder spielen andere Personen eine Rolle in der Geschichte, was ich interessant fand. Die beiden müssen viele Abenteuer bestehen. Insgesamt ist wird die Handlung aber eher ruhiger, aber nicht minder spannend erzählt. 

Am Ende sind alle Fragen beantwortet und es scheint sich tatsächlich um einen Einzelband zu handeln. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich vergebe die volle Punktzahl. 

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