Unearthed. Weiter, wenn ihr euch traut von Meagan Spooner und Amie Kaufman

Klappentext:
Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?
Quelle: Fischer Verlag 

Meine Meinung:
Amelia und Jules könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie, eine Diebin und Plünderin, er ein Oxford-Student. Beiden befindet sich auf dem Planeten Gaia, um dort nach Artefakten einer längst verstorbenen Rasse zu suchen. Die beiden gehen eine Zweckgemeinschaft ein mit völlig unterschiedlichen Beweggründen. Denn Amelia kurz Mia genannt will einfach zu Geld verdienen, um ihre kleine Schwester frei zu kaufen, wo hingegen Jules Beweise dafür, dass die außerirdische Technologie nur Gefahren birgt und man diese nicht benutzen soll.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil der Undying-Reihe, der bereits 2018 das erste Mal als Hardcover mit anderem Cover erschienen ist. Leider wurde die Reihe nie weiter übersetzt. Jetzt hat der Verlag die Reihe mit neuem Cover und deutlich günstiger als Taschenbuch veröffentlicht und dann auch direkt den 2. Teil, was mich natürlich sehr gefreut hat. 

Als Leser wird am Anfang direkt in die Handlung geworfen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte hat mich von Anfang an in den Bann gezogen, denn der das Szenario fand ich sehr spannend und gelungen. Das Ganze hat apokalyptische Züge und wird teilweise sehr brutal und düster erzählt. Die Suche der beiden fand ich persönlich sehr intelligent erzählt. Die Rätsel sind sehr kniffelig und man fiebert als Leser mit, ob sie diese lösen können. Ein gewissen Ähnlichkeit mit Idiana Jones oder Lara Croft ist nicht von der Hand zu weisen.  

Die beiden Hauptfiguren sind einfach nur toll und geben ein sehr ungewöhnliches Paar ab. Jules ist ein richtiger Nerd und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Mia wirkt zuerst sehr abgebrüht, aber hinter der harten Schale steckt ein weicher Kern. Ihre kleine Schwester ist ihr sehr wichtig und sie würde alles für sie tun. 

Es gibt viele witzige Momente zwischen den beiden, aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Das Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht. Ich habe das Buch jetzt zum 2. Mal gelesen und mir hat es wieder richtig gut gefallen. Aber ich muss auch gestehen, dass ich mich so gar nicht mehr an die Handlung erinnern konnte. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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