Into dark Waters von Astrid Scholte

Klappentext
Tempest lebt in einer Welt, die fast nur aus Wasser besteht. 500 Jahre zuvor hat die Große Flut die Erde beinahe vollständig zerstört, doch die Ruinen der versunkenen Städte bergen nach wie vor wertvolle Schätze. Als Taucherin riskiert Tempest täglich alles, um ihre tote Schwester Elysea ins Leben zurückzuholen. Für einen hohen Preis ist dies auf der Forschungsinsel Palindromena für 24 Stunden möglich. Und nur Elysea kennt die Wahrheit über den mysteriösen Tod ihrer Eltern. Doch Tempest hat keine Ahnung, in welche Abgründe sie blicken wird …
Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung:
Endlich hat Tempest genügend Geld zusammen, dass sie ihre tote Schwester Elysea zurück holen kann, wenn auch nur für 24 Stunden. Die Erweckung funktioniert zuerst reibungslos, aber dann Elysea sagt ihrer Schwester Tempest die Wahrheit über den Tod ihrer Eltern und die beiden fliehen von der Forschungsinsel Palindromena, aber die Zeit ist gegen sie.

Bereits mit ihrem ersten Buch Four Dead Queens konnte mich die Autorin überzeugen, deshalb war ich sehr neugierig auf Into Dark Waters. Das Setting ist völlig anders. Die Autorin entführt ihre Leser in eine Welt voll Wasser. Bei dem Setting hatte ich tatsächlich immer den Film Waterworld vor Augen. Ich würde das Buch auch nicht als Dystopie bezeichnen, denn man weiß ja gar nicht, ob es sich bei der Welt um unsere handelt. Außerdem fehlt hier völlig das Element des totalitäre Systeme. Für mich war das Buch tatsächlich her ein Fantasy-Thriller.

Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Tempest und Lor. Tempest ist mit ihrer Schwester auf der Flucht vor Lor und seinem Freund Raylan, denn die beiden arbeiten für Palindromena. Das Leben der Charaktere ist enger miteinander befunden als anfangs gedacht. Ich muss gestehen, dass ich Tempest nicht so sympathisch fand, sie ist sehr egoistisch und aufbrausend und nicht immer leicht zu ertragen. Lore und Elysea hingegen fand ich viel sympathischer. Eine  Romanze gibt es übrigens leider nicht.

Insgesamt fand ich die Geschichte sehr ungewöhnlich, aber die Stimmung ist auch recht melancholisch und traurig. Man weiß als Leser ja, dass Elysea nur 24 Stunden leben wird und danach wieder sterben wird. Mir hat der Plot insgesamt nicht ganz so gut gefallen wie bei Four Dead Queens und vergebe 4 von 5 Punkte. 

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