Die Zeitwächterin von Lillith Korn

Klappentext:
Eine Seele, älter als die Zeit. Nach einem Museumsbesuch steht Theklas Welt still – wortwörtlich. Als sich der Vorfall wiederholt, muss sie feststellen, dass niemand außer ihr die Zeitaussetzer bemerkt, geschweige denn ihr glaubt. Sie begibt sich allein auf die Suche nach Antworten und stößt auf unerwartete Hilfe von dem Antiquar Matteo. Er erklärt ihr, dass sie die Zeit anhalten und in ihr reisen kann, und bietet ihr an, sie zu trainieren. Doch woher stammt sein Wissen? Bei ihren Zeitreisen sucht Thekla zudem eine bedrohliche Stimme heim. Schnell wird das begonnene Abenteuer zum bitteren Ernst … bis Thekla schließlich vor einer unvorstellbaren Entscheidung steht: Sollte sie ein Leben für viele andere opfern?
Quelle: Zeilengold Verlag

Meine Meinung:
Eigentlich hält sich Thekla für eine völlig normale junge Frau, bis sie eines Tages merkt, dass sie die Zeit anhalten kann. Zuerst kann sie das ganze gar nicht glauben, aber dann trifft sich auf den Antiquar Matteo, der über eine ähnliche Fähigkeit verfügt. Er scheint mehr über diese Fähigkeit zu wissen und trainiert Thekla. Nach und nach werden Theklas Fähigkeiten immer stärker, nur leider glaubt weder ihre beste Freundin noch ihr Freund Ivo an diese Gabe. Thekla erfährt immer mehr über ihre Fähigkeiten und muss letztendlich eine schwere Entscheidung treffen.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einteiler, der im Zeilengold Verlag erschienen ist. Die Geschichte fängt mit einem Ereignis an, dass sich erst ganz am Ende aufklärt, was ich schon mal sehr interessant fand. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Thekla erzählt, die ich sehr sympathisch fand. Sie hat eine innige Beziehung zu ihre Familie und ihren Freund Ivo scheint sie ebenfalls sehr zu lieben. Ich muss gestehen, dass ich Matteo sehr seltsam fand und sein Verhalten auch nicht immer nachvollziehen konnte. Aber sein Verhalten wird letztendlich am Ende erklärt und ergibt dann im Nachhinein auch Sind.
Dann wird Theklas Leben ziemlich aus der Bahn geworfen, nämlich als sie ihre besondere Gabe feststellt. Die Autorin lässt ihren Charakter und auch den Leser lange im Unklaren, was es genau mit dieses Gabe von Thekla auf sich hat, was ich sehr spannend und geheimnisvoll fand. Das Ganze geht wird sehr fantastisch und weniger wissenschaftlich erklärt, was mir sehr gut gefallen hat.

Aber am meisten hat mich das Ende überrascht, damit hätte ich einfach gar nicht gerechnet. Das Ende ist wirklich sehr ungewöhnlich und lässt die Geschichte in Rückblick in einer völlig neuen Perspektive erscheinen.  Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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