New Arc von Nicole Obermeier

Klappentext:
Ein großer Krieg. Eine Welt in Trümmern. Eine letzte Bastion. 50 Jahre nach dem Krieg drohen den Bewohnern von New Arc immer noch fürchterliche Gefahren von außen. Nur eine straffe Führung und eine strenge Gesellschaftsordnung erhält sie am Leben. Als sich Caitlyn, die Tochter des Landesoberhauptes, in den Chronisten Lennart verliebt, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Je weiter ihre Liebe wächst, desto mehr stellt sie alles, was ihre Familie geschaffen hat, in Frage. Welches dunkle Geheimnis über das Ödland versucht der Rat zu verbergen? Hat er wirklich nur das Beste für New Arc im Sinn?
Quelle: Zeilengold Verlag


Meine Meinung:
Caitlyn und ihr Zwillingsbruder Vito leben in New Arc, einer Zivilisation, die sich gebildet hat, nachdem die Menschheit sich selbst zerstört hat. Den beiden geht es gut, denn als Kinder von Elias Summers, dem Landesoberhaupt von New Arc, leben sie in der Burg des Landes und es geht ihnen wirklich gut. Als beide 17 Jahre werden, müssen sie eine Prüfung ablegen, damit  sie einen Beruf erlernen dürfen. Caitlyn will Chronistin werden und schafft dies natürlich auch. Dort lernt sie den Chronisten Lennart Connor kennen und verliebt sich in ihn. Aber gleichzeitig kommt sie bei ihrer Arbeit auch hinter Geheimnisse von New Arc, von denen sie bisher keine Ahnung hatte. Was verbirgt sich wirklich im Ödland, dem Land außerhalb von New Arc und kann man dort wirklich nicht mehr leben?

Das Buch hat mich positiv überrascht. Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß dass ich Dystopien gar nicht so gerne mag, aber diese hier unterscheidet sich doch schon von anderen Büchern aus diesem Genre. Die Handlung fängt sehr ruhig an, wir lernen erst einmal Caitlyn kennen und begleiten sie bei ihrer Ausbildung als Chronistin. Im ersten Teil der Handlung wird viel geredet und der Leser erfährt viel über Caitlyn und ihre Familie. Die Welt, in der Caitlyn lebt, scheint anfangs perfekt zu sein, aber je mehr der Leser über sie erfährt, um so mehr Ungerechtigkeiten kommen ans Licht. Wer hier aber eine Rebellion wie in Die Tribute von Panem erwartet, wird eher enttäuscht. Es gibt zwar eine Art Rebellion, aber diese ist nicht so typisch, was mir sehr gut gefallen hat.
Es ist nämlich so, dass die Romanze sehr große Rolle in der Handlung spielt. Trotzdem wirkt das ganze nicht überladen oder schnulzig, sondern einfach nur wunderschön romantisch. Zuerst wirkt Caitlyn sehr naiv, denn sie hat bisher nicht viel von ihrer Welt mitbekommen. Sie macht aber eine erstaunliche Wandlung durch und wird zu einer richtigen Kämpferin für die Ungerechtigkeiten in New Arc. Lennart ist anfangs sehr verschlossen und eher abweisend zu Caitlyn. Die Annäherung geht eher langsam voran, aber intensiv.
Die Handlung ist am Ende abgeschlossen und laut Verlag handelt es sich auch um einen Einteiler. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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