Zeitenwende: Der Dämon von Neword von Evita Sommer

Klappentext:
Nach ihrer Rückkehr von Vaduhn verschlägt es Isa zunächst nach Brighton an der englischen Küste. Dort bietet sich ihr unerwartet die Gelegenheit nach Vaduhn zurückzukehren, denn ein Portal ermöglicht den Übertritt in ein geheimnisvolles Land mit dem Namen Neword, von dem aus sie mit dem Schiff nach Vaduhn übersetzten könnte. Doch es ist gefährlich für einen weiblichen Nymphanten, alleine dorthin zu reisen. Deshalb folgt sie dem Rat der Torwächterin und schlüpft in die Rolle eines jungen Mannes. Aber das wirft neue Probleme auf. Besonders Cináed MacKenzie, der attraktive Anführer ihrer Reisegruppe, bringt ihre Pläne und vor allem ihr Gefühlsleben massiv durcheinander. Doch der ist ein dunkler Geselle, dessen magische Fähigkeiten mehr als furchteinflössend sind. Isas Reise ins Ungewisse beginnt.
Quelle: Autorin


Meine Meinung:
Nachdem Isa wieder zurück ist in ihrer Welt, muss sie ihrer Mutter beibringen, dass ihr Bruder Lenny in Vaduhn gestorben ist. Isas Mutter reagiert anders als erwartet und offenbart ihr, dass sie ebenfalls ursprünglich aus Vaduhn kommt und dass sie und ihr Bruder Nymphanten sind. Sie vermutet, dass Lenny gar nicht tot ist, sonder seine besonderen Heilkräfte ihn wieder gesund gemacht haben. Als der Bann von Isas Nymphantenkräften genommen wird, beschließt sie, nach Vaduhn zurück zu kehren. Sie wählt dafür einen anderen Weg als üblich, denn sie reist als erstes nach Neword, von wo aus sie mit dem Schiff weiter nach Vaduhn reisen muss. Sie gibt sich aus bestimmten Gründen als junger Mann aus und schließt sich der Gruppe von Cináed MacKenzie an, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt. Nur ahnt er nicht, dass Beau eigentlich eine Frau ist.

Anders als in den ersten drei Teilen der Reihe, ist dieses Mal nicht Eliohár die Hauptfigur, sondern ihre beste Freundin Isabeau, die man als Leser bereits in den anderen Teilen kennengelernt hat. Eliohár taucht übrigens auch gar nicht auf, denn die Handlung spielt dieses Mal in einem anderen Teil von Vaduhn. Isa erlebt auf ihrer Reise durch Neword so einige Abenteuer , die die Autorin sehr spannend erzählt. Es wird oft gefährlich für sie, aber Isa ist eine selbstbewusste junge Frau, die sich auch zur Wehr setzen kann.
Der Plot mit der Verkleidung von Isa hat mir unheimlich gut gefallen. Cináed entwickelt Gefühle für den angeblichen jungen Mann und fragt sich, ob er auf einmal schwul geworden ist, was ich sehr witzig fand. Wieder spielt die Romanze zwischen den beiden Hauptfiguren eine sehr große Rolle, was mir sehr gut gefallen hat.

Man erfährt dieses Mal auch wieder neue Dinge über Vaduhn und den Zusammenhang zu alten Welt, wie unsere Welt dort genannt wird. Mir hat der 4. Teil insgesamt wieder sehr gut gefallen. Das Ende lässt vermuten, dass die Reihe noch nicht zu Ende ist. Von mir gibt es dieses Mal die volle Punktzahl.

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