Windborn. Erbin von Asche und Sturm von Jennifer Alice Jager

Klappentext:
Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?
Quelle: Arena Verlag

Meine Meinung:
Ashara ist eine der wenigen Wolkenstürmerinnen, die noch übrig geblieben sind, seid die Erde mit Sand bedeckt wurde und die Skar die Macht übernommen haben. Die Elementwandler wie Ashara werden von den Skar gejagt also ist sie mit ihrem Clan ständig auf der Flucht und muss gleichzeitig nach Wasser suchen, um das Überleben ihrer Leute zu sichern. Dann passiert es doch, sie werden von einer Gruppe Häscher der Skar entdeckt und angegriffen. Ashara kann fliehen und muss ihre Leute zurücklassen. Sie flieht in die Berge, aber hier wird sie von Kiyan gefangen genommen. Der kann sie nicht wieder gehen lassen, weil das Wohl seiner Leute an oberster Stelle seht und Ashara jetzt den Standort seines Clans kennt. Ashara will um jeden Preis fliehen und bringt damit Kiyans Clan in große Gefahr. 

Dieses Buch hat mich auf jeden Fall überrascht. Vor allem der Weltenentwurf hat mich sehr überrascht, dieser war mir aufgrund des Klappentextes nicht so klar. Apropos Klappentext, der verrät mir persönlich viel zu viel und greift viel zu viel in der Handlung vor. 

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht der 17-jährigen Ashara in der Ich-Perspektive. Ashara ist ein sehr starker weiblicher Charakter, was ich sehr mochte. Sie ist eine richtige Kämpferin und lässt sich nichts gefallen. In ihrer Welt haben die Skar alles überrand. Ihre Herrschaft ist brutal, sie nehmen die Bewohner als Sklaven und unterjochen sie. Asharas Welt besteht größten Teils aus Wüste und jede Menge Sand und wenig Wasser. Hinter all dem verbirgt sich ein Geheimnis, dass erst zum Ende gelüftet wird. Das hat mir unheimlich gut gefallen und mich sehr überrascht. 

Natürlich gibt es auch eine Romanze, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Kiyan hält Ashara gefangen und sie hasst ihn dafür, denn wie will zu ihren Leuten zurück. Als Leser kann man Kiyans Verhalten sehr gut verstehen, aber Ashara sieht das natürlich etwas anders. Sie fühlt sich trotzdem zu ihm hingezogen, will sich ihre Gefühle natürlich am Anfang nicht eingestehen. 

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, alle Fragen werden beantwortet und es handelt sich hier tatsächlich mal um einen Einzelband. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl. 

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