(Werbung) Interview mit Amalia Zeichnerin

Hallo Zusammen,

heute ist wieder Interviewzeit auf meinem Blog:

Danke, dass du dir Zeit genommen hast für meine Fragen. Willst du uns erst einmal etwas über Die Berlingtons Geisterjäger-Reihe erzählen? Worum geht es da genau?

Das ist eine viktorianische Urban Fantasy Buchreihe. Der adlige Victor Berlington tut sich zusammen mit einem Privatdetektiv, einer französischen Spiritistin, einer irischen Hexe und einer Künstlerin, um einen mysteriösen Fall aufzuklären. Dabei geraten sie in Band 1 („Anderswelt”) sogar in die keltische Anderswelt.

Drei Bände sind bereits erschienen – Band 2 („Mördernächte”) beschäftigt sich unter anderem mit den Jack-the-Ripper-Mordfällen von 1888 und in Band 3 („Die Türme von London”) geht es um geheime Schätze im Tower of London und eine Bedrohung, die ebenfalls aus der Anderswelt stammt. Diese ersten drei Bände bilden eine Trilogie mit einer fortlaufenden Geschichte. Voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheint außerdem ein vierter Teil, der in sich abgeschlossen ist. Also ein weiteres Abenteuer für Berlington und seine „Geisterjäger”.

Wie bist du auf die Idee zu dieser Reihe gekommen?

Das war nachdem ich die Serie „Supernatural” eine Zeitlang gebingewatched habe. Ich habe mir gedacht, wie wäre es wohl, ein Team aus Geister- und Dämonenjäger im viktorianischen Zeitalter ermitteln zu lassen? Ich wollte daraus einen Genre-Mix machen, in dem auch Steampunk-, Grusel- und Krimi-Elemente eine Rolle spielen. Als Nebenhandlung gibt es außerdem eine schwule und eine lesbische Liebesgeschichte.

Welches deiner Bücher gefällt dir selbst am besten?

Das kann ich dir ehrlich gesagt, nicht beantworten. Das ist ein bisschen so, wie eine Mutter zu fragen, welcher ihrer Kinder sie am meisten liebt. 😉 Sie sind ja auch recht unterschiedlich, wegen der verschiedenen Genres. Das lasse ich also lieber meine LeserInnen entscheiden, welches ihnen am besten gefällt.

Was sind deine nächsten Pläne?

Aktuell schreibe ich an einem Fantasy Roman, in dem es eine schwule Liebesgeschichte gibt. Da ich gefühlt 1001 Fantasy-Romane gelesen habe, die sich am europäischen Mittelalter orientieren, wollte ich gern mal was Anderes machen, deshalb habe ich mir die römisch-griechische Antike zum Vorbild genommen. Entsprechend gibt es in meiner recht mediterranen Welt eine Hochkultur, mehrere Götter, die verehrt werden, einen (tyrannischen) Kaiser und Sklaverei.
Weil ich gern Fantasy-Weltkarten zeichne (einige kann man hier sehen: https://www.deviantart.com/amalias-dream/gallery/68234958/Fantasy-maps), freue ich mich schon darauf, dafür eine Karte zu zeichnen.

Außerdem habe ich weitere Buchprojekte in Planung und auch einen weiteren Fall für meine viktorianische Cosy Krimi Reihe „Die mysteriösen Fälle der Miss Murray”.

Was ist dir am wichtigsten bei deinen Büchern?

Das ist eine gute Frage, auch weil ich verschiedene Genres schreibe – Phantastik, Historisch, Krimis und Romance. Und die sind dann entsprechend recht unterschiedlich. Bei der Phantastik und in den Krimis ist es mir wichtig, dass sie spannend sind. Ansonsten… ich  schreibe am liebsten über sympathische Charaktere. Über Charaktere, mit denen man sich in irgendeiner Form identifizieren kann. „Bad boys” wird man bei mir nur selten finden und schon gar nicht als Protagonisten. Bei den Romances ist mir wichtig, dass die innere Motivation der Charaktere, ihre Gedanken und Emotionen deutlich herüberkommen. Und bei den historischen Büchern recherchiere ich sehr viel, das ist mir auch wichtig. Außerdem macht es mir Spaß und bringt mich manchmal auf neue Ideen.

Wie bist du zum Schreiben bekommen?

Ich hab mir schon als kleines Kind immer Geschichten ausgedacht. In mir stecken einfach viele Geschichten, die „rauswollen”, das ist noch heute so. Erst mit 17 habe ich dann angefangen, diese auch aufzuschreiben, das war damals zum Beispiel ein Vampirroman, den ich aber nie veröffentlicht habe, weil er vom Stil her noch nicht ausgereift war. Heute betrachte ich ihn als ausgedehnte Schreibübung.

Hast du Beta-Leser? Wenn ja, wer ist das? Inwieweit haben diese Einfluss auf deine Texte?

Ja, natürlich habe ich Betaleser, manchmal sind das auch andere AutorInnen, oder einfach interessierte LeserInnen oder BuchbloggerInnen. Ich sende ihnen ein Manuskripte nicht kapitelweise, sondern wenn es schon fertig ist, als Rohfassung. Meine BetaleserInnen weisen mich dann z.B. auf Logikfehler oder Plotlücken hin, oder wenn sie das Gefühl haben, dass ein Charakter unstimmig handelt oder ähnliches.

Hast du einen Lieblingsplatz zum Schreiben?

Ich habe als Jugendliche das Zehn-Finger-Schreiben für Schreibmaschine gelernt und kann mittlerweile schneller tippen als handschriftlich schreiben. Deshalb sitze ich fast immer ganz klassisch am Schreibtisch und tippe dort am PC. Manchmal mache bei meinen Eltern einen Schreiburlaub, dann nehme ich ein Notebook mit und tippe in ihrer Gartenhütte, mit Blick auf den Garten. Das finde ich im Sommer sehr schön.

Was liest du selbst gerne? Was ist dein Lieblingsgenre?

In letzter Zeit lese ich nicht mehr so viel wie früher, weil mir durch das Schreiben die Zeit fehlt. Am liebsten lese ich Krimis/Thriller, Fantasy, gelegentlich auch Horror, historische Romane und manchmal Romance (hetero oder queer). Welches Genre ich lese, ist bei mir stimmungsabhängig, ich hab nicht ein Lieblingsgenre, sondern mag die Abwechslung.

Macht dir das Schreiben immer Spaß?

Meistens ja. Nur wenn es bei mir mal im Plot hakt und ich nicht weiterkomme, wird es schwierig. Aber dann spreche ich mit meinem Mann darüber und meistens bringt er mich dann auch neue Ideen, oder wir finden gemeinsam einen Weg, wie die Geschichte wieder „rund” läuft.

Danke, dass du dir Zeit genommen hast für meine Fragen.

Vielen Dank für das Interview!

http://amalia-zeichnerin.net/ 

https://www.facebook.com/amaliazeichnerin/

Klappentext:
Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Spiritistin Giselle. Haben sie es hier mit Geistern zu tun? Und was hat es auf sich mit dem charismatischen jungen Dandy Damian, der Lord Berlington in seinen Bann zieht?
Quelle: Autorin

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