Spiegelriss von Alina Bronsky (Hörbuch)

Klappentext:
Sie sagen, der Wald ist verboten Sie fürchten, er rückt immer näher Aber du tust alles, um hineinzukommen Sie nennen sich das Rudel und keiner traut dem anderen. Doch Juli ist froh, dass die abgerissenen Gestalten, die am Rand der Normalität leben, sie überhaupt aufgenommen haben. Nachdem ihr der Zugang zur Welt der Pheen verwehrt wird, hat sie keine Heimat mehr. Schlimmer noch, innerhalb der Normalität wird sie als letzte lebende Phee und gefährliche Mörderin gejagt. Verzweifelt versucht Juli, die Brücken zu ihrem früheren Leben wiederherzustellen. Doch bald muss sie erkennen, dass die Freunde von einst zu Feinden geworden sind und Verrat in der neuen Welt an der Tagesordnung ist.
Quelle: Arena Audio

Meine Meinung:
Nach dem großen Feuer im Pheenwald befindet sich Juli wieder bei den Menschen. Sie hat sich einer Gruppe verwahrloster Jugendlicher angeschlossen, die sie auch das Rudel nennt. Sie muss sich ihr Essen aus den Mülltonnen der Normalen besorgen und haust in leer stehenden Gebäuden mit ihnen.
Dann wird die Gruppe bei einer Razzia getrennt und Juli und der Anführer der Gruppe Kojote sind von nun an alleine unterwegs. Juli entschließt sich endlich, nach ihren Freunden Ksü und Ivan zu suchen. Das Zusammentreffen verläuft völlig anders als geplant und Juli befindet sich kurze Zeit später im Demenzio wieder, dem Gefängnis für die Pheen.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass auch der 2. Teil dieser Serie als Hörbuch erschienen ist. Die Stimme von Julie Böwe ist sehr ungewöhnlich und hat mir schon beim 1. Teil sehr gut gefallen.
Der 2. Teil fängt sehr ungewöhnlich an, man wird regelrecht in die Handlung geworfen. Es geht nicht wie bei anderen Mehrteilern nahtlos weiter, sondern erst nach und nach bekommt man die nötigen Informationen, um die Lücken in der Handlung zu schließen. Dieser Teil hat mich noch einmal sehr überrascht. Dieses Mal ist es noch eine Idee brutaler und erschreckender als im 1. Teil. Es ist insgesamt wieder sehr düster und geheimnisvoll, aber zumindest werden dieses Mal doch einige Fragen beantwortet. Endlich erfäht Juli mehr über ihren leiblichen Vater und ihre Mutter.
Neben den bekanten Charakteren kommt noch ein neuer hinzu, nämlich Kojote. Aber auch Ivan und Ksü sind wieder mit dabei, wobei ich doch sehr überrascht bin, in welche Richtung sich die beiden im Laufe der Handlung entwickeln.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich habe zwar mit etwas Anderem gerechnet, aber bin doch sehr zufrieden mit den gesamten Entwicklungen.

Die ungewöhnliche Mischung aus Fantasy und Dystopie macht diesen Zweiteiler wirklich zu etwas Besonderem. Insgesamt bekommt auch dieser Teil von mir wieder 10 von 10 Punkten.

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