Nobody’s Quest: Der Prinz ohne Königreich von Alyssa Day

Klappentext:
Seit hundert Jahren geht das Königreich Altarra dem Untergang entgegen. Die Kriegsgöttin Corvynne hat ein Land nach dem anderen erobert. Alle Prophezeiungen sagen dasselbe: Niemand kann sie besiegen. Doch in ihrer Verzweiflung nimmt das nun eine Magierin wörtlich. Und wählt aus einer Gruppe ausgewiesener Niemande Soli aus – Waise, Dienerin der königlichen Bibliothek –, um an einer letzten verzweifelten Mission teilzunehmen. Mit auf diese abenteuerliche Quest ziehen ein Dieb ohne Ehre, ein Adliger ohne Vermögen, eine Zauberin ohne Magie, ein Soldat ohne Mut und ein schöner Prinz ohne Königreich. Zusammen sind sie Altarras letzte Chance. Doch vielleicht sind sie gemeinsam mächtiger, als sich irgendjemand vorstellen kann – einschließlich ihrer selbst …
Quelle: cbj Verlag

Meine Meinung:
Ich kenne die Autorin noch aus ihrer Zeit, in der sie paranormale Romance geschrieben hat und war deshalb schon sehr neugierig auf diese neue Romantasy-Trilogie von ihr. Übrigens ist das Buch im Original als Adult ausgewiesen, nur bei uns ist es im Jugendbuch-Bereich erschienen. Das hat mich im Vorfeld schon etwas gewundert. 

Man wird einfach in die Handlung geworfen, die ersten 50 Seiten werden einfach viel zu schnell erzählt, man hat gar keine Zeit, die Charaktere kennen zulernen. Das hat mir leider schon mal gar nicht gefallen. Zudem liest es sich leider nicht wirklich wie ein Adult-Buch, was vielleicht auch der Grund war, warum das bei uns im Bereich Jugendbuch gelandet ist. Trotzdem gibt es aber recht detailliert beschriebenen Spice. 

Es handelt sich hier um eine sehr klassische Chosen One Geschichte. Viele neue Ideen gab es nicht und ich fand auch, dass sich die Handlung teilweise auch sehr zog. Irgendwie konnte mich die Autorin bis zum Schluss nicht richtig fesseln. Für mich waren die Charaktere alle irgendwie austauschbar. Zwischendurch wollte ich auch abbrechen, dachte mir aber, vielleicht wird es noch besser. Zudem war der Stil recht einfach zu lesen.

Letztendlich war das hier so eine Geschichte, die für mich ok war, aber nicht gut genug, um weiter zu lesen. Kann man lesen, muss man aber nicht. 

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