Soulbird – Die Magie der Seele von Deborah Hewitt

Klappentext:
Seit ihrer Kindheit wird Alice Wyndham von Albträumen geplagt, deren Bedeutung sie nie entschlüsseln konnte. Bis plötzlich der geheimnisvolle, attraktive Crowley vor ihrer Tür steht und ihr Unglaubliches eröffnet: Alice hat eine uralte, seltene Gabe. Sie sieht Nachtschwalben, wundersame Vögel, die die Seele eines Menschen hüten. Und ein mächtiger Feind ist ihr auf den Fersen, um ihre Kräfte für sich zu nutzen. In letzter Sekunde kann Alice mit Crowleys Hilfe fliehen. Sie folgt ihm in ein verborgenes paralleles London voller Zauber und Gefahren, um mehr über ihre Fähigkeiten zu lernen. Doch ihre Magie ist mit einem dunklen Erbe verbunden …
Quelle: Goldmann Verlag

Meine Meinung:
Als der geheimnisvolle Crowley in dem Leben von Alice Wyndham auftaucht und behauptet, dass sie eine uralte und seltene Gabe hat, hält Alice ihn erst einmal für einen Spinner. Aber Crowley hat leider doch recht und Alice muss lernen, diese besondere Gabe zu erlernen, um sie dann einzusetzen. 

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Dilogie. Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der 3. Person und überwiegen aus der Sicht von Alice.  Die Handlung spielt in London und fängt auch dort an, wechselt später dann aber in eine alternative Version der Stadt. Die Idee mit dem Seelenvogel und mit der dazu gehörigen Welt fand ich unglaublich faszinierend. Die Autorin bedient sich dafür der finnischen Mythologie des Sielulintu (Seelenvogels) und erzählt hier ihre eigene Geschichte. 

Was ich persönlich als Schwachpunkt in der Geschichte sehen, sind die beiden Charaktere. Alice Handlungen fand ich oft etwas zu unüberlegt, sie handelt erst, ohne sich vorher Gedanken zu machen, was für Konsequenzen das haben könnte. Das macht sie an manchen Stellen etwas unsympathisch. Crowley mimt den geheimnisvollen Fremden und er verheimlicht Alice viele Dinge. Die Charakter machen aber durchaus gute Entwicklungen durch, nur Anfangs haben sie mir nicht ganz so gut gefallen. 

Die Geschichte wird flüssig erzählt. An manchen Stellen zieht sich die Handlung etwas und es gibt so viele Begriffe, die man sich gar nicht alle merken kann. Ein Glossar wäre echt nicht schlechte. 

Auch, wenn mir ein paar Dinge nicht ganz so gut gefallen haben, ist das hier ein interessanter Reihenauftakt mit Luft nach Oben. Ich vergebe deshalb 4 von 5 Punkte. 

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