Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord

Klappentext:
In Caimor sind die Reichen so gut wie unsterblich. Wer genug Geld hat, kauft sich einen neuen Körper, wenn der alte versagt – oder nicht mehr gefällt. Doch Anabelle Gage ist nicht reich. Sie kann sich nur einen schwachen, kranken Jungenkörper leisten. Ihre einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Paragon Academy, die magische Eliteschule Caimors. Als Annabelle zum dritten Mal durch die Aufnahmeprüfung fällt, beschließt sie, einen neuen Körper zu stehlen – und wird prompt erwischt. Und zwar von keinem Geringeren als Carriwitch, dem Direktor der Paragon Academy. Er stellt Anabelle vor die Wahl: Entweder sie wird für ihr Verbrechen mit dem Tod bestraft oder sie arbeitet undercover als Spionin. Carriwitch ist einer Gruppe Rebellen um die geheimnisvolle Magierin Khaiovhe auf der Spur, die Caimors magische Elite zu Fall bringen wollen, und schon bald geht es für Anabelle um so viel mehr, als nur ihr eigenes Leben …
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Dark Academia-Reihe mit einem wirklich interessanten Magie-System. Denn jeder, der genügend Geld hat, kann sich einen neuen Körper kaufen. Die Klassenunterschiede sind entsprechend groß und für die Hauptfigur Anabelle Gage besteht die einzige Möglichkeit, aus ihrer Klasse zu entfliehen darin, in die  Paragon Academy, die magische Eliteschule Caimors, aufgenommen zu werden. Es kommt für sie aber völlig anders als erwartet und auf einmal arbeitet sie für Direktor Carriwitch als Undercover-Spionin. 

Mir hat diese Geschichte von der ersten Seite an unglaublich gut gefallen. Das Magie-System ist wirklich sehr faszinierend und auch recht komplex. Manchmal hätte ich mir deshalb einfach ein Glossar gewünscht, denn nicht immer werden Dinge sofort erklärt. Zudem gab es wirklich viele Nebencharaktere, die ich manchmal gar nicht mehr zuordnen konnte.

Besonders interessant fand ich an dieser Geschichte, dass Geschlechter in dem Sinne gar keine Rolle gespielt haben, denn man wechselt bei den Körpern in eine beliebiges. Das war wirklich spannender Aspekt der Geschichte. Eine Romance gibt es eigentlich nicht wirklich, es wird zwar etwas angedeutet, aber wirklich nur als Nebenhandlung. Das habe ich auf jeden Fall sehr begrüßt. 

Am Ende gibt es eine große Überraschung, die mich sehr neugierig auf Teil 2 machen lässt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung. 

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