Phönixakademie Sammelband 2 von I. Reen Bow

Klappentext:
Robins Bruchlandung zerfetzt nicht nur ihren Gleiter in unzählige Einzelteile, auch ihre Emotionen explodieren. Sicherheit, Familie und Geborgenheit scheinen noch weiter in die Ferne zu rücken. Doch dann begegnet sie dem jungen Windsegler Chest. Er ist wie ein kleiner Bruder für sie und seine unbeschwerte Art krempelt sie völlig um: Zum ersten Mal glaubt Robin, sich selbst gefunden zu haben und Teil einer Gemeinschaft sein zu können. Diese neuartige Erfahrung nimmt ihr endlich ihre Fluchtangst. So kann sie bei einem Aufeinandertreffen mit Frederik ihre wahre Stärke zeigen.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Robin hat die Phönixakademie verlassen, nachdem Frederik Lion mit seinem kalten Feuer berührt hat. Jetzt befindet sich Lion in einer Art Koma und ist für niemanden erreichbar. Die Clique um ihn löst sich langsam auf, die Freunde schlagen alle unterschiedliche Wege ein und ihre Freundschaft wird langsam entzweit. Robins Gleiter macht eine Bruchlandung ist sie landet in Tirias, der Flughafenstadt. Hier trifft sie auf den Jungen Chest, der ihr seine Hilfe bei der Reparatur ihres Gleiters anbieten. Chest und sie verbindet mehr als beide ahnen, aber das wissen die beiden noch nicht. Derweil sucht Frederik im Auftrag der Akademie nach Robin, denn er soll sie zurück holen.

Der Sammelband 2 beinhaltet die Folgen 6 – 10 der Reihe und schließt nahtlos an Sammelband 1 an. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang einige Schwierigkeiten mit den vielen Namen hatte und es kommen in diesem Teil noch einige Charaktere dazu, so dass man fast schon den Überblick verliert. Ein Verzeichnis mit allen Charakteren wäre wirklich hilfreich. Wieder wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt und springt zwischen den verschiedenen Charakteren und Schausplätzen hin und her.

Dieser Teil hat für den Leser einige Überraschungen parat. Wir erfahren mehr über Robins Eltern und warum das Verhältnis zwischen ihnen so schlecht ist. Hier hat die Autorin mich wirklich sehr überrascht. In Folge 7 dreht sich alles um Robins Schwester Jenny, diese Folge wir auch in der Ich-Perspektive erzählt, anders als bei den anderen Folgen. Jenny ist etwas ganz Besonders und man hat einiges mir ihr vor.
Romantisch wird es dieses Mal gar nicht, denn Lion ist im Koma und taucht in diesem Sammelband gar nicht auf, was ich etwas schade fand. Die Fronten zwischen Robin und Frederik werden geklärt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Auch wenn ich anfangs ein paar Starschwierigkeiten hatte, konnte mich auch der 2. Sammelband wieder völlig überzeugen, wobei mittlerweile sich gewisse Ähnlichkeiten zwischen der Phönixakademie und dem Nebelring entwickelt haben und ich das eigentlich nicht so gut finde.
Trotzdem vergebe ich für Teil 2 wieder die volle Punktzahl.

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