Lifelike: Das Babel Projekt 1 von Jay Kristoff (Hörbuch)

Klappentext:
Was unterscheidet Mensch und Maschine?
Die 17-jährige Eve kann sich gerade so mit Roboterkämpfen über Wasser halten – bis sie vernichtend geschlagen wird und auch das letzte Geld verliert. Auf der Suche nach einem Ausweg findet sie Ezekiel, ein Lifelike-Androide, die wegen ihrer Ähnlichkeit zu Menschen und überlegenen Kampfkunst verboten sind. Unerklärlicherweise vertraut sie ihm, obwohl seine Behauptungen ihr gesamtes Leben infrage stellen. Eve bricht in die Wüste aus schwarzem Glas auf, um die Wahrheit über ihre Vergangenheit und sich selbst herauszufinden. Aber manche Geheimnisse sollten besser ungelüftet bleiben…
Quelle: dtv

Meine Meinung:
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Es ist insgesamt 11 Stunden und 46 Minuten lang und wird von Yeşim Meisheit vorgelesen.

Der Autor konnte mich bereits mit seiner Lotuskrieg- und Aurora-Reihe überzeugen, deshalb wollte ich auch diese Reihe von ihm lesen bzw. hören. Die Reihe hat der Autor übrigens bereits 2018 geschrieben und auch schon vollständig veröffentlicht.

Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Da wäre einmal die Gegenwart aus der Sicht von Eve und eine weitere Perspektive, die sich erst später aufklärt. Mich konnte diese Geschichte wieder völlig in den Bann ziehen. Es gibt immer Wendungen, die mich so überrascht haben und die Geschichte in einem völlig neuen Licht gestellt haben. 

Der Autor entführt seine Leser in eine postapokalyptische Welt, in der es recht brutal und gefährlich zugeht. Neben Eva gibt es da noch ihre beste Freundin Lemon Fresh und den Lifelike Ezekiel. Die äußeren Umstände haben Evie und Lemon Fresh zu sehr starken Charakteren gemacht. 

Für mich war dieses Hörbuch ein richtiges Highlight. Das Ende ist natürlich sehr offen und ich hoffe einfach, dass der Verlag auch den 2. Teil übersetzt und dass er im Herbstprogramm erscheint. Schade finde ich, dass man das Buch so selten sieht und der Verlag so wenig Werbung dafür macht, diese Reihe hat es auf jeden Fall verdient, dass man sich feiert. 

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