Kreona: Die Welt, in der ich mich verlor von Ney Catcher

Klappentext:
Eine Stadt aus Gold und Silber
Eine Stadt, in der Wünsche wahr werden
Eine Stadt der Toten …
Die Welt der jungen Diebin Sayen droht im Chaos zu versinken und ein Krieg steht unmittelbar bevor, denn jede Stadt kämpft um die Vorherrschaft. Einzig das Buch der Zukunft kann dies verhindern, doch es darf nicht in die falschen Hände fallen. Ausgerechnet Sayen soll den fünf Hinweisen nachgehen, die auf der ganzen Welt verteilt sind, und das Geheimnis, um das jahrhundertealte Versteck lüften. Schon bald gerät sie allerdings ins Visier der tyrannischen Regierung, die alle Städte unterdrückt. Eine gnadenlose Jagd auf Sayen und ihre Unterstützer beginnt und eins steht fest: Für das Buch, das die Zukunft zeigt, schrecken die wahren Herrscher der Städte vor nichts zurück.
Quelle: Zeilengold Verlag

Meine Meinung:
Sayen ist eine Diebin und lebt in Taian, der Stadt des Wassers. Ihre Eltern sind schon lange tot und sie schlägt sich mit Diebstählen durch. Dann bekommt sie einen neuen Auftrag, den sie erst gar nicht annehmen will, sie soll das Buch der Zukunft suchen. Sayen hält dieses Buch für eine Legende, aber macht sich trotzdem auf die Suche nach den Hinweisen zu dem Buch. Denn dem Buch werden magische Kräfte zugeschrieben und mit ihm könnte man die tyrannische Regierung stürzen. Sayen muss dafür eine Reise in die Städte ihrer Welt unternehmen, aber ihre Reise verläuft anderes als geplant. 

Die Autorin entführt ihre Leser in dieser neuen Reihe in eine sehr faszinierende Welt. Jeder Stadt in Kreona ist anders und birgt so einige Geheimnisse. Wir begleiten Sayen auf der Suche nach den Hinweisen zum dem Buch und sie erlebt viele ungewöhnliche Abenteuer. Die Idee zu dieser Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Es gibt die Stadt der Farben, des Wassers oder aus Gold und Silber. Sayen beschreitet diese Reise nicht alleine, der Freiheitskämpfer Silver und seine Crew nehmen sie auf ihrem Schiff auf und gemeinsam bereisen sie die verschiedenen Städte. Der Stil der Autorin hat etwas Märchenhaftes. Gerade, wenn Sayen in den verschiedenen Städten ist, erinnert mich die Handlung sehr an an ein Märchen. 

Ich muss gestehen, dass es am Anfang ein wenig gedauert hat bis mir die Charaktere näher gebracht wurden. Erst im Laufe der Handlung erfährt man mehr über sie, was sie am Anfang etwas blass wirken ließen. Zum Glück gibt sich das später. Am Ende bleiben unheimlich viele Fragen offen. Mir war auch vor dem Leser gar nicht klar, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Um so überraschter war ich am Ende. Da gibt es auch sonst so einige Überraschungen für den Leser.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten. 

 

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