Januarnacht (Nacht-Patrouille 3) von Linda K. Heyden

Klappentext:
Nacht für Nacht zieht Louisa durch die Bars von Berlin. Sie bezaubert die Männer mit ihrem Lächeln, doch ihr Herz bleibt kalt und leer. Auch Louis, der attraktive Gesandte aus Paris, scheint nur eine weitere bedeutungslose Eroberung zu sein. Louisa ahnt nicht, dass sie mit dem Feuer spielt … Denn Louis ist der Henker von Jeanne, der Herrscherin Frankreichs. In ihrem Namen erledigt er jeden noch so schmutzigen Auftrag, und Louisa dient ihm lediglich als Köder, um einen tödlichen Plan umzusetzen. Als es ihm gelingt, ihr ein Geheimnis zu entreißen, hat das verheerende Folgen – für die Gemeinschaft der Vampire und für Louisa selbst. Sie wird aus Berlin verstoßen und gerät in Gefangenschaft. Ausgerechnet in einem Kerker trifft sie erneut auf Louis – in der Nebenzelle. Widerwillig verbünden sich beide und wagen den Ausbruch. Auf ihrer gemeinsamen Flucht erkennen sie, wie viel mehr sie verbindet als ihre Namen. Ihrer jungen Liebe jedoch stellt sich Jeanne entgegen – tausend Jahre alt und übermächtig. Wie sollen sie gegen diese Macht bestehen?
Quelle: Autorin

Meine Meinung: 
Die Vampirin Louisa führt ein zügelloses und unstetes Leben. Jeden Abend schleppt sie einen anderen Mann ab und lässt keine Gefühle zu. Dann taucht bei ihrem Vampirclan in der Abgesandte von Jeanne auf, der Herrscherin von Frankreich, um mit Julian zu verhandeln, ihrem Anführer. Noch ahnt niemand was Louis im Auftrag von Jeanne plant, denn er ist ihr Henker und Vollstrecker. Louisa lässt sich trotzdem auf einen One-Night-Stand mit ihm ein mit unerwarteten Verwicklungen. 

Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Teil der Nacht-Patrouille-Reihe. Bei mir ist es schon eine ganze Weile her, dass ich Teil 1 und 2 gelesen habe und zuerst war ich mir gar nicht sicher, ob ich mich zurecht finden werde. Da die Geschichte aber in sich abgeschlossen ist, war das gar kein Problem, auch mit fast gar keiner Erinnerung mehr. 

Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Louisa und Louis. Für Louisa benutzt die Autorin die Ich-Perspektive, bei Louis die 3. Person. Beide Charaktere haben eine sehre bewegende Vergangenheit und haben einiges durchgemacht. Die Geschichte ist teilweise recht brutal und auch recht düster und am Anfang ist Louis alles andere als nett zu Louisa. Beide gehören auf verschiedenen Seiten, müssen aber später zusammenarbeiten. Das bringt sie natürlich näher und im Laufe der Handlung entwickeln sich tatsächlich Gefühle für einander. 

Beide Charaktere sind sehr ungewöhnlich und auf ihre Art sympathisch. Die Romanze nimmt einen wichtigen Teil in der Handlung ein und hat mir sehr gut gefallen. Das Näherkommen der beiden wird sehr glaubwürdig erzählt und insgesamt konnte mich die Geschichte sehr fesseln. Von mir gibt es die volle Punktzahl. 

#rezensionsexemplar

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