Dubiose Verbündete (Die Wächter von Brient 1) von Anna-Lena Strauß

Klappentext:
Liv ist davon überzeugt, ihre Situation könnte sich nicht noch mehr verschlimmern: Sie hat einen Berg an Schulden, ernsthafte Schwierigkeiten, sich ihren Problemen zu stellen, und ist einem Sklavenhändler in die Hände gefallen. Als ihr neuer Besitzer Evan sie um Hilfe bei der Aufklärung am Tod seiner Frau bittet, sieht sie sich unvermittelt mit seinen Verschwörungstheorien konfrontiert. Seinen Verdacht, dass die Wächter seine Frau ermordet haben, hält sie für unmöglich – schließlich sind sie die Beschützer der Stadt. Doch als erneut Tote auftauchen, beginnt sie zu zweifeln.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Liv und Skadi sind zwei junge Frauen, die beide im Ostviertel von Brient wohnen. Hier wohnen die Armen von Brient und auch die Schmuggler und noch Schlimmeres. Beide junge Frauen kennen sich bisher noch nicht, werden aber in eine Mordserie verwickelt und nehmen eher unfreiwillig an den Ermittlungen dieser Mordserie teil.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine neue Reihe der Autorin. Sie entführt ihre Leser nach Brient, einer fiktiven Stadt, die mich irgendwie an das viktorianische London erinnert hat mit dem Unterschied, dass es nicht nur Menschen gibt, sondern auch Hexen, Vampire und vieles mehr. Die Ordnung in Brient wird durch sogenannte Wächter aufrecht gehalten. Diesen Weltenenwurf fand ich richtig interessant und es hat Spaß gemacht, beim Lesen in diesen Entwurf einzutauchen. Ein bisschen musste ich dabei an die TV-Serie Carnival Row denken. 

Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Liv und Skadi. Beide Frauen haben es nicht einfach. Liv verdient ihr Geld als Wahrsagerin und gerät in die Hände eines Sklavenhändlers. Der Vampir Evan kauft sie und bittet sie, ihm bei der Suche nach einem Mörder zu helfen. Denn sie verfügt über eine besondere Gabe. Skadi  ist Schmugglerin und gerät in das Visier der Wächter. Aber statt sie ins Gefängnis zu werfen, bittet der Wächter Keldan sie, als Beraterin für ihn zu arbeiten. So kommt es, dass die Vier sich auf der Suche einem Mörder begegnen.

Insgesamt ist die Handlung eher ruhig und wird vor allem von der Ermittlung dominiert, was mir persönlich unheimlich gut gefallen hat. Im Laufe der Handlung erzählt man mehr über die Charaktere, die ich alle sehr interessant fand. Romantik gibt es übrigens nicht, wobei ich mir vorstellen könnte, dass sich zwischen den Charakteren noch etwas entwickeln wird. 

Die Handlung ist am Ende abgeschlossen, denn der Mörder wird gefunden. Das Geschichte hat aber so viel Potential und ich freue mich, irgendwann wieder nach Brient zu kommen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl. 

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