Deus Ex Anima von Mandy Gleeson

Klappentext:
2023 Die Ruinen von Bukarest. Geister gehen um und die todbringende Januar-Seuche wütet unter den letzten Menschen. Eine Gruppe von Theologie-Studenten führt ein verzweifeltes Exorzismus-Ritual durch – erfolgreich! Ständig von den Schrecken der Unterwelt umzingelt, müssen sie nicht nur lernen, Choräle und Weihwasser als Waffen zu gebrauchen, sondern auch, sich zwischen Liebe, Hass und Verrat nicht selbst zu verlieren.
Quelle: Hawkify Books

Meine Meinung:
Ivana hat als eine der wenigen die Januarseuche überlebt und wohnt in Bukarest mit einer Gruppe anderer Menschen im Institut der spirituellen Wissenschaft. Hier verstecken sie sich , denn in der Außenwelt warten viele Gefahren auf sie. 

Ich habe von der Autorin bereits die ersten beiden Teile ihrer High Fantasy-Reihe, die mir sehr gut gefallen haben. Der Klappentext und das Cover von Deus Ex Anima haben mich sehr angesprochen, was ausschlagend dafür war, dass ich das Buch gerne lesen wollte.  

Die Autorin entführte ihre Lese in eine Apokalyptische Welt. Eine Seuche, die im Januar ausgebrochen ist und deshalb auch Januar-Seuche genannt wird, hat die Welt völlig verändert. Die Menschen sind völlig durchgedreht und es hat sich Wahnsinn und auch Kannibalismus entwickelt. Gleichzeitig mit der Seuche tauchten die Geister auf, Seelen von Verstorbenen, die einfach nur grauenhaft waren. 

Die Handlung wird aus der Sicht von Ivana erzählt, die in mitten diesem Chaos lebt. Gemeinsam mit einer Gruppe von knapp 200 anderen Studenten, alles Theologie und Philosophie Studenten und Professoren, versuchen sie, irgendwie zu überleben. 

Die Geschichte ist wirklich sehr ungewöhnlich, denn die Charaktere setzen sich nicht nur mit Gewalt zu wehr, sondern auch mit ihrem Glauben und Gebeten. Das fand ich sehr ungewöhnlich und auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Diese Gemeinschaft, in der Ivana lebt, hat sozusagen ihren eigenen Weg gefunden, sich in der neuen Welt zurecht zu finden. 

Grundsätzlich fand ich diese Idee sehr interessant und auch spannend umgesetzt. Aufgrund des Glaubens der Charaktere ist der Schreibstil manchmal eher philosophisch statt umgangssprachlich, was ich manchmal etwas anstrengend fand. Was mich bei den Charakterentwicklungen total gestört hat, war das Liebesdreieck. Das hättet man sich für meinen Geschmack komplett sparen können. Dadurch wird mir Ivana an manchen Stellen nämlich sehr unsympathisch. 

Zum Ende hin hat die Autorin für meinen Geschmack etwas zu sehr übertrieben, das war mir dann doch etwas zu viel des Guten. Wie ich oben schon gesagt habe, ist die Grundidee wirklich interessant und es gibt bestimmt Leser, die das mögen. Mir hat es nicht immer gefallen und deshalb gebe ich 3 von 5 Punkten. 

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