Witchghost von Lynn Raven

Klappentext:
Seit Cass‘ Familie durch dunkle Magie ermordet wurde, hat sie der Hexerei abgeschworen. Der einflussreiche Hexer Richter Wittmore hat sie bei sich aufgenommen und versucht sie vom Gegenteil zu überzeugen. Sie weigert sich. Als es jedoch zu mehreren mysteriösen Todesfällen in der Gegend kommt und Wittmores Tochter Sarah-Ann versucht, in einer Séance Kontakt mit dem letzten Opfer aufzunehmen, erscheint stattdessen Cass der Geist einer vor langer Zeit hingerichteten Hexe. Und offenbar trachtet jemand auch Cass nach dem Leben. Wem kann sie noch trauen? Dem gut aussehenden Luke, der ihr seine Hilfe anbietet? Oder verfolgt er womöglich ganz eigene Pläne?
Quelle: cbj

Meine Meinung:
Nachdem Cassandras Familie bei einem Feuer ums Leben gekommen, versucht jetzt jede einflussreiche Hexenfamilie sie für sich zu gewinnen. Gerade befindet sie sich bei der Familie von Richter Wittmore, aber Cass will nichts mit der Hexerei zutun haben. Aber bei den Wittmores scheint es nicht so harmonisch zu sein wie zuerst gedacht und je länger Cass bei ihnen wohnt, um so mehr Geheimnisse kommen ans Licht.

Nach so vielen Jahren hat Lynn Raven endlich wieder ein Buch geschrieben, was mich echt gefreut hat. Ich mag ihre Bücher wirklich sehr und wollte dieses hier unbedingt lesen.  Die Autorin entführt ihre Leser in eine Welt voller Hexen, die nach einer strengen von Männern dominierten Hierarchie leben. Insgesamt ist die Handlung recht düster und gruselig, was mir sehr gut gefallen hat .

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Für die Sich von Cass benutzt die Autorin immer die Ich-Form, was einem die Hauptfigur auf jeden Fall auch näher bringt. Am Anfang fand ich die Handlung etwas verwirrend, denn die Autorin erklärt eher wenig und man weiß ja auch noch nicht wer die ganzen Personen sind, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird. Außerdem gibt es auch Rückblicke in die Vergangenheit, die ebenfalls etwas verwirrend waren. Glücklicherweise legt sich das Choas später, wobei ich mir insgesamt mehr Erklärungen gewünscht hätte. 

Cass ist ein ziemlich taffer Charakter, ich mochte sie. Natürlich gibt es eine Romanze, die aber gar nicht so aufdringlich ist wie vermutet. Über Luke erfährt man für meinen Geschmack fast schon etwas zu wenig. 

Insgesamt wurde ich sehr gut erhalten, trotzdem fand ich aber, dass die Autorin das Potential der Idee nicht richtig ausgeschöpft hat. Da hätte man noch viel mehr heraus holen können. 

Trotzdem gibt es von mir 5 von 5 Punkte, aber für ein Highlight hat es dieses Mal nicht gereicht. 

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