(Werbung) )Interview mit Christine Weber

Hallo Zusammen,

heute habe ich wieder ein Interview einer jungen deutschen Autorin für euch und zwar hat dieses Mal Christine Werber meine Fragen beantwortet: 

Gerade ist der 2. Teil der Der-fünfte-Magier-Reihe erschienen. Worum genau geht es in der Reihe?

Wir begleiten in dem Zweiteiler den Jungen Sorak, der sich sowohl mit frechen Drachen als auch mit intriganten Magiern herumschlagen muss, während eine dunkle Macht danach strebt, die Welt für immer zu verändern.

Wie bist du auf die Idee zu dieser Reihe gekommen?

Ich wollte eine Geschichte erfinden, die den Leser immer wieder durch ihre Wendungen überrascht und die (in gewissem Maße) mit Klischees bricht. Eine Geschichte, die durch einen authentischen, aber auch anstrengenden Protagonisten besticht, durch eine spannende, aber auch anspruchsvolle Handlung überzeugen kann.

Welches deiner Bücher gefällt dir selbst am besten?

Es ist tatsächlich der zweite Band, „Der fünfte Magier: Pechschwarz“, da darin die Verwicklungen noch dramatischer, die Auflösungen noch überraschender sind und auch die Action nicht zu kurz kommt.

Was sind deine nächsten Pläne?

Ich schwanke im Moment vor allem zwischen einer locker-leichten Fantasy-Geschichte, einem komplexen, mehrteiligen Fantasy-Epos und einem Krimi mit Fantasy-Elementen. Ich hätte genug Ideen für mehrere Bücher, aber so geht es jedem Autor, den ich kenne.

Was ist dir am wichtigsten bei deinen Büchern?

Die Leser ihre eigenen Ideen aufstellen zu lassen und sie trotzdem immer wieder zu überraschen.

Wie bist du zum Schreiben bekommen?

Das Schreiben und ich haben uns am ersten Schultag miteinander angefreundet und seitdem hängen wir jeden Tag zusammen ab. Wir haben die verrücktesten Dinge angestellt, u. A. haben wir uns in die Ära der Dinosaurier teleportiert, böse Schneemänner mit einem Föhn zur Strecke gebracht oder bewirkt, dass die Welt der Spirale einer immer wiederkehrenden Apokalypse entkommen konnte. Als wir 14 Jahre alt waren, habe ich im Weltbild-Katalog gelesen, dass der Autor von „Eragon“ mit seinen 15 Jahren der jüngste und erfolgreichste Autor aller Zeiten sei. Da haben Schreiben und ich uns nur stumm grinsend angeguckt, haben uns Zettel und Stift geschnappt und zu schreiben begonnen, denn: „Das können wir auch!“ Tja, so entstand dann mein erster Roman.

Hast du Beta-Leser? Wenn ja, wer ist das? Inwieweit haben diese Einfluss auf deine Texte?

Ja, ich habe Testleser, und zwar eine ganze Reihe davon. Einige stammen aus meinem Freundes-, manche aus meinem Bekanntenkreis und ein paar sind „Fremde“, da ich Feedback von Lesern, die mich nicht/kaum persönlich kennen, für wichtig und gewinnbringend halte. Sie haben den größten Einfluss, den man sich nur vorstellen kann. Eine meiner letzten Testleserinnen hat dafür gesorgt, dass ich die letzte Seite komplett neu geschrieben habe. Jetzt ist das Ende phänomenal und das verdanke ich nur ihr.

Hast du einen Lieblingsplatz zum Schreiben?

Ich schreibe überall gern: im Garten unter dem Schatten eines Baumes, am Esszimmertisch, an einem Bach, in der Bahn …

Was liest du selbst gerne?

Fantasy, Thriller, Horror und gut geschriebene Krimis (heißt: solche, die mich überraschen können, was leider nicht oft vorkommt).

Was ist dein Lieblingsgenre?

Fantasy

Macht dir das Schreiben immer Spaß?

Ja. Ausnahmslos ja. Ich liebe es.

Klappentext: 

„Als Licht kam ich in diese Welt, 
als Schatten bemächtige ich mich ihrer …“

Seit der Krieg zwischen den vier Magiern und ihren Drachen die Welt entzweit hat, führt der junge Nomade Sorak fernab jeglicher Machtkämpfe ein friedliches Leben. Als eines Nachts das Unglück über sein Dorf hereinbricht, findet er sich an einem Ort wieder, der nur Schwarz und Weiß zu kennen scheint. Inmitten von Schuldgefühlen und aufgezwungener Verantwortung versucht Sorak, das Lügennetz zu entwirren, das zwischen Freund und Feind bald nicht mehr unterscheiden lässt. 
Doch die Wurzel allen Übels reicht noch viel tiefer, als selbst die Magier hätten erahnen können …

Eine Geschichte über
Mut und Angst,
Vertrauen und Verrat,
Hoffnung und Verzweiflung
und die Fähigkeit, 
die Dunkelheit im Licht zu sehen.

Quelle: Autorin 

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