(Werbung) Interview mit C. Carelly

Hallo Zusammen, 

heute habe ich wieder ein tolles Interview mit einer interessanten Autorin für euch und zwar C. Carelly:

 

Danke, dass du dir Zeit genommen hast für meine Fragen. Du hast die Stadtrivalen-Reihe im bookshouse Verlag veröffentlicht. Worum genau geht es bei dieser Reihe?

Roumen, gesichtslose, bleiche Kreaturen, die nach menschlicher Energie lechzen, treiben sich in den Städten herum. Als die siebzehnjährige Lia von einem sogenannten Roumin angegriffen wird, ist glücklicherweise Dorian zur richtigen Zeit an Ort und Stelle, um sie zu retten. Der Dreiundzwanzigjährige offenbart ihr, dass sie zur Rivalin aktiviert wurde, einem Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die neue Welt, die sich der Jugendlichen auftut, zieht sie immer mehr in ihren Bann. – Eine Welt mit einem lebendigen Netzwerk rivalisierender Gruppen, die gelegentlich zusammenarbeiten, eine, in der Aelumina – eine außergewöhnliche Lichterscheinung – nicht nur die Fähigkeiten verbessert, sondern auch eine Währung auf dem Schwarzmarkt ist. Lia fühlt sich immer mehr zu Dorian hingezogen, doch zu viel Ungeklärtes steht zwischen ihnen. Was ist seiner Ehefrau zugestoßen? Warum ist Dorian Lias Mentor geworden? Und wieso hält er sie auf Abstand, obwohl er ihre Gefühle eindeutig erwidert?

Hast du weitere Bücher geplant?

Die Reihe „Stadtrivalen“ ist bereits abgeschlossen. Dieses Jahr erscheint mein Roman „Hoffnungsleuchten“ (Mai 2019, bookshouse Verlag), der nur ein fantastisches Element enthält. Obwohl diesem wenig Raum eingeräumt wird, spielt es im Leben meiner Protagonistin Alison eine sehr große Rolle. Ich liebe Fantasy, dennoch werde ich diesem Genre demnächst den Rücken kehren.

Was ist dir am wichtigsten bei deinen Büchern?

Ich möchte in erster Linie unterhalten. Wenn es mir gelingt, die Leserinnen und Leser für einen Moment aus ihrem Alltag herauszureißen, wenn ich es schaffe, sie für meine Figuren zu begeistern, wenn ich ihnen Freude und Furcht entlocke, dann bin ich zufrieden. Und ich möchte eine Geschichte erzählen – durch meine Fantasie genährt und durch äußere Einflüsse (Personen, Film und Fernsehen, Musik etc.) veredelt.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Irgendwann – da war ich vielleicht 12 oder 13 Jahre alt – machte mir das Zeichnen nicht mehr so viel Spaß. Ich wollte Geschichten festhalten, in denen mein Bruder, mein Cousin, meine Cousine und ich die wildesten Abenteuer erleben. Damals waren wir unzertrennlich. Doch je älter wir wurden, desto schwächer wurde das Band unserer Freundschaft. Auch meine Werke veränderten sich; In den Kurzgeschichten hatte ich die Hauptrolle gespielt. In meinen Romanen hingegen agieren Protagonistinnen, die mir nur rudimentär ähneln.

Wie kann man sich deine Recherche-Arbeit vorstellen?

Schon viele Monate im Voraus sammle ich Material, das ich vielleicht eines Tages in einem Manuskript verwenden könnte, wie z.B. Informationen zu interessanten Artefakten oder Orten, Begebenheiten und Gedankenblitze. Ich notiere Relevantes, schieße Fotos oder drehe kurze Videos. Bücher helfen mir genauso wie Internetartikel, Wissenslücken zu schließen. Oftmals komme ich allerdings nicht drumherum, jemanden zu befragen. Für die Trilogie „Stadtrivalen“ habe ich Polizisten aus München interviewt, für „Hoffnungsleuchten“ habe ich einen Oberarzt auf einen Kaffee eingeladen.

Hast du Beta-Leser? Wenn ja, wer ist das? Inwieweit haben diese Einfluss auf deine Texte?

Eine Freundin liest gern meine Manuskripte und scheut nicht davor zurück, sie herb zu kritisieren. Nicht selten muss ich meine jeweilige Arbeit zwei, drei Stunden lang heftig verteidigen. 😉 Es ist aber so, dass ich eine konkrete Vorstellung davon habe, wie die Geschichte erzählt werden soll. Deshalb lockere ich einige Elemente darin nur, wenn grobe Fehler entdeckt werden.

Hast du einen Lieblingsplatz zum Schreiben?

Als meine Eltern noch in einer 4-Zimmer-Wohnung lebten, liebte ich es, in meinem alten Jugendzimmer zu schreiben, wenn ich bei ihnen in den Semesterferien verweilte. Das Zimmer maß höchstens 12 Quadratmeter, bot gerade mal Platz für ein Bett, einen Schreibtisch sowie einen Schrank und war einfach perfekt. Durch die großen Fenster fiel Sonnenlicht und wärmte mich von der Seite, während ich auf dem Monitor Seite für Seite füllte. Blickte ich nach draußen, sah ich auf der anderen Straßenseite meinen Lieblingsbaum, der das Auge im Frühling und Sommer mit Blüten in kräftigen Farben erfreute. Jetzt, fünf Jahre später, vermisse ich das Zimmer immer noch.

Was liest du selbst gerne?

Ich liebe Fantasy, aber auch Romane, die in der Gegenwart angesiedelt sind und sich mit Alltagsproblemen beschäftigen. Schreibratgeber verschlinge ich nach wie vor gerne – egal, ob Bücher, eBooks oder Internetartikel.

Macht dir das Schreiben immer Spaß?

Es gibt Tage, an denen ich mich kaum aufraffen kann, an meinem Manuskript weiterzuarbeiten. Dennoch zwinge ich mich, wenigstens eine Seite zu schreiben … und plötzlich werden es drei. Ich schreibe, weil ich mich darauf freue, Ereignisse, die in meinem Kopf existieren, in Worte zu kleiden und sie auf diese Weise selbst zu erleben. Das intensive Auseinandersetzen mit einem Gedanken, mit einer Idee und das Formulieren machen für mich den Reiz des Schreibens aus.

Ich schreibe, weil ich nicht anders kann. Wenn ich anders könnte, würde ich nicht schreiben. 😉

Vielen Dank für die gestellten Fragen!

Wenn die Leserinnen und Leser dieses Interviews Fragen haben, so freue ich mich darauf, sie zu beantworten.

Klappentext:
Das Leben der siebzehnjährigen Lia ändert sich schlagartig, als sie zur Rivalin aktiviert wird. Da Rivalen wie Magnete auf Kreaturen namens Roumen wirken, bleibt Lia keine Wahl, als zu jagen. Schon bald verfällt sie dem Jagdrausch. Immer stärker fühlt sie sich zu dem geheimnisvollen Dorian hingezogen, was für Gefühlschaos sorgt, weil sie endlich mit ihrer großen Liebe zusammengekommen ist. Kaum hat sie ihre Gefühle in den Griff bekommen, wirft ein Todesfall im Freundeskreis sie aus der Bahn. Lia fasst den Entschluss, mit Dorian und anderen Rivalen den gerissenen Anführer der Roumen zu töten und somit die Züchtung weiterer Roumen zu stoppen. Wenige Tage vor der letzten Schlacht kommt sie hinter Dorians Geheimnis und erfährt Dinge, von denen sie lieber niemals etwas gehört hätte …
Quelle: bookshouse

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