Verdammt lebendig: Medusa von Lucia Herbste

Klappentext:
Ich, die Gorgone Medusa, erzähle meine Geschichte. Götterfantasy aus der griechischen Sagenwelt

»Ich bin ich selbst, und ich habe Macht. Die einzige, die ich mir jemals gewünscht habe. Die über meinen Körper.«

Köln, in der Gegenwart. Medusa lebt. Jahrtausendelang musste sie sich vor den Göttern und Menschen verstecken. Sie hat es satt, das Monster ihrer eigenen tragischen Geschichte zu sein, und wagt das Undenkbare: Sie stellt Poseidon und Athene, die Götter des Olymps, die sie zum Monster gemacht haben, vor ein internationales Göttergericht. Dieser unerhörte Vorfall sorgt unter den Unsterblichen dieser Welt für einen Aufruhr, denn Medusa ist nicht die Einzige, die etwas zu sagen hat gegen die Ungerechtigkeiten der Götterwelt …
Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung:
Die Autorin erzählt hier in ihrem Buch eine alternative Version der Geschichte rund um die Figur der Medusa. Die hat in ihrer Geschichte überlebt und lebt in unserer Welt versteckt in Köln. Jetzt hat sie sich entschieden, gegen Athene und Poseidon vorzugehend, wegen dem, was die beiden ihr angetan haben.

Der Schwerpunkt liegt bei der Gerichtsverhandlung, wodurch die Geschichte was von Law and Order mit Göttern bekommt. Neben den griechischen Götter tummeln sich auch noch jede Menge ägyptischer Götter bei Verhandlung herum. Dieses Konzept hat mir richtig gut gefallen. 

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus der Sicht von Medusa, die im Laufe der Geschichte eine erstaunliche Wandlung durchmacht. Sie entwickelt sich wirklich toll. Ich mochte sie unheimlich, sie ist ein toller Charakter und sehr sympathisch. 

Eine klassische Romanze gibt es nicht, aber durchaus Ansätze in diese Richtung. Die Autorin hat den Fokus halt mehr auf die Entwicklung von Medusa gelegt. 

Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen. Sie ist humorvoll, nachdenklich und spannend, also genau die richtige Mischung. Am Ende sind alle Frage beantwortet und es gibt von mir die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung. 

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