Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte von Laini Taylor (Hörbuch)

Klappentext:
Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume. Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?
Quelle: Lübbe Audio

Meine Meinung:
Lazlo Strange war schon als kleiner Junge völlig fasziniert von der geheimnisvollen Stadt Weep, nur waren seine Chancen, jemals dort hin zu gelangen, gleich Null, denn als Waisenkind konnte er nur davon träumen. Außerdem haben viele nicht mal an die Existenz der Stadt geglaubt. Trotzdem hat Lazlo alles gelesen, was er über Weep finden konnte und hat sogar die Sprache Weeps gelernt. Jetzt als er erwachsen ist, taucht auf einmal eine Delegation aus Weep auf und sucht Wissenschaftler, die sie begleiten, um ihnen bei einem Problem zu helfen. Leider ist Lazlo nur Bibliothekar, aber er nimmt seinen ganzen Mut zusammen und bittet darum, mitgenommen zu werden. Sein Wunsch wird er füllt, endlich kann er Weep sehen.

Das Hörbuch ist insgesamt 589 Minuten lang und wird von Moritz Pliquet vorgelesen. Insgesamt werden vier Teile in der Reihe erscheinen, obwohl es ursprünglich eine zweiteilige Reihe ist. Der Verlag hat die Reihe leider  getrennt, was ich persönlich sehr schade und vor allem sehr teuer finde. 

Ich muss gestehen, dass ich die Geschichte am Anfang langweilig fand. Außerdem habe ich nicht damit gerechnet, dass es sich hier um High Fantasy handelt. Ich dachte, die Geschichte spielt in unserer Welt, der Klappentext hat mich da doch etwas in die Irre geführt.  

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Lazlo und später noch aus der Sicht von Sarai erzählt. Der Hörer weiß erst einmal gar nicht wer Sarai ist, das klärt sich erst im Laufe der Handlung. Lazlo ist so gar nicht der typische Held, man könnte ihn fast schon als Anti-Helden bezeichnen. Er ist nicht besonders stark oder sieht umwerfend gut aus, aber das macht ihn gerade zu etwas Besonderem. 

Je mehr ich über die Welt von Lazlo erfahren habe, um so faszinierender fand ich diese Welt. Die Autorin erzählt hier wieder eine unglaubliche Geschichte, die so ungewöhnlich ist, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte sie zu hören. Leider hört die Handlung zum Schluss einfach auf, was mich schon sehr gestört hat. Der nächste Teil erscheint glücklicherweise bereits Ende November. 

Für mich war das Hörbuch nach anfänglichen Schwierigkeiten ein richtiges Highlight und ich vergebe die volle Punktzahl. 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.