Bay City Heroes – Im Zeichen der Gerechtigkeit von Laura Weller

Klappentext:
USA, 2045: Als Seraphina Winter überfallen und niedergeschlagen wird, brechen ungeahnte Fähigkeiten aus ihr hervor. Plötzlich schwebt sie hoch über der Stadt. Das kann nur eins bedeuten: Sie ist eine Veränderte – und steht von nun an auf der Abschussliste der Regierung. Gemeinsam mit vier anderen Veränderten beschließt sie, aus der Not eine Tugend zu machen. Sie verpassen sich geheime Identitäten und nehmen als Superhelden den Kampf gegen das Unrecht in der Stadt auf. Doch als immer mehr Veränderte spurlos verschwinden, muss Sera den Regierungsagenten John Hunter um Hilfe bitten, auch wenn sie nicht weiß, ob sie ihm wirklich vertrauen kann …
Quelle: Bastei Lübbe

Meine Meinung:
Bisher dachte Seraphina Winter eigentlich, sie wäre ein völlig normale junge Frau. Dann eines Tages wird sie angegriffen und es stellt sich heraus, dass sie eine Veränderte ist und über besondere Fähigkeiten verfügt. Nur leider haben diese keinen besonders guten Ruf in Bay City, also schließt sie sich anderen Veränderten an, um den Ruf der Veränderten auf Vordermann zu bringen. Niemand darf wissen wer sich hinter ihrer Maske verbirgt, auch nicht Special Agent John Hunter, der sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Veränderten zu jagen. 

Dieses Buch habe nur durch Zufall entdeckt, der Verlag hat es leider überhaupt nicht beworben, was ich echt schade finde. Bei der Autorin handelt es sich übrigens um das Pseudonym von Brigitte Melzer, von der ich schon viele Bücher gelesen habe, die mir durchweg gefallen haben. Es handelt sich hier übrigens nicht um ein Jugendbuch, was mir richtig gut gefallen hat. 

Dieses Mal entführt sie uns in eine recht düstere Zukunft. Die Handlung fängt mit Zeitungsberichten und Interviews an und als Leser erfährt man nach und nach was passiert ist, was mir persönlich richtig gut gefallen hat. Am Anfang stellt die Autorin die beiden Hauptfiguren vor, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird.

Da wäre zum einen Seraphina Winter, eine junge Frau, die mir sofort sympatisch war. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie viele wohltätige Pflichten von dieser übernommen und führt ein Leben im Luxus und Überfluss. Trotzdem fand ich nie, dass sie arrogant oder oberflächig wirkt. Auf der anderen Seite wäre Special Agent John Hunter,  der alle Veränderten regelrecht hasst und anfangs wenig einseitig erscheint. 

Abwechselnd aus der Sicht der beiden erfährt der Leser mehr über die Welt, in der sie leben. Seraphina muss sich mit ihrer neuen Kraft auseinander setzen und John damit, dass nicht alle Veränderten böse sind. Die Geschichte hat mir richtig super gefallen. Der Humor ist nicht zu übertrieben und es gibt jede Menge Aktion und Spannung. Aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz, wobei die Autorin nicht ins Detail geht, die Charaktere kommen über das Küssen nicht hinaus. 

Die Geschichte ist am Ende abgeschlossen, hat aber Potential für eine Fortsetzung, funktioniert aber auch als Einzelband. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl. 

 

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