Sanguis Corvi – Das Blut des Raben von Jess A. Loup

Klappentext:
Für alle Leser*innen, die nie den Glauben an Liebe und Magie verloren haben. Eine Neuinterpretation von Krabat, die sich fragt: Was würde der erwachsene Krabat tun, erführe er, dass der teuflische Müller noch immer sein Unwesen treibt? Hanka erhob wieder das Wort. »Als ich noch ein kleines Mädchen war, hörte ich Geschichten von einem Jungen aus der Teufelsmühle, der anders war. Der Gefühle zuließ, der wusste, was Liebe heißt.« Krayan sah sie nicht an, beugte sich stattdessen zur Seite und suchte nach seiner Kleidung. »Aber auch jetzt erzähle ich nichts, das fremd in Euren Ohren klingt, nicht wahr?« Er zog seine Beinkleider an. »Dieser Junge ist tot.« Mit sechzehn gerät Krayan in die Abhängigkeit der Schwarzen Mühle und ihres teuflischen Meisters, doch ihm gelingt die Flucht. Ein Dutzend Jahre später ist er zurück, ein weit gereister Soldat, durch Kriege und Kämpfe hart und kalt geworden. Er hat nur ein Ziel: sich am Müller für den Tod seiner Freunde und des geliebten Mädchens zu rächen. Der Liebe selbst hat er abgeschworen – bis er eine Frau trifft, die sein dunkles Herz berührt.
Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung:
Das ist eins der Bücher, dass ich schon so lange lesen wollte. Der Klappentext spricht mich so an und ich war sehr neugierig, wie die Autorin die Geschichte von Krabat neu erzählen wird.

Bereits der Autor Otfried Preußler hat sich 1971 an das Thema herangewagt und ein Jugendbuch zu der Sage um Krabat geschrieben. Jess A. Loup hat jetzt hier eine sehr erwachsene Version von Krabat geschrieben.

Ihre Geschichte spielt im 16. Jahrhundert und wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Da wäre einmal die Geschichte während Krabats Zeit in der Mühle und zum anderen die Geschichte des erwachsenen Krabats, der sich rächen will.

Die Handlung ist sehr düster und der Fantasy Anteil ist recht hoch, was mir sehr gefallen hat. Es gibt sogar eine kleine Romanze, die zwar nicht im Mittelpunkt steht, aber sehr wichtig für die Handlung ist.

Insgesamt fand ich diese Adaption sehr gelungen und spannend. Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, waren die Rückblende zum jungen Krabat. Ich bin einfach kein Fan von Rückblenden, das ist aber meine ganz persönliche Meinung.

Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.

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