Noras Welten: Durch den Nimbus von Madeleine Puljic

Klappentext:
Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Sobald Nora anfängt zu lesen, fällt sie mitten hinein in die Handlung des Buches und muss die Geschichte am eigenen Leib erleben. Sie hofft, das Problem mithilfe des Hypnosetherapeuten Ben in den Griff zu bekommen, aber natürlich gerät sie jetzt erst recht in Schwierigkeiten. Denn diesmal wird nicht nur Nora in die Handlung hineingezogen, sondern der Therapeut gleich mit. Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt voller Intrigen, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern und vorlauten Drachen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.
Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung
Nora Winter hat eine besondere Gabe, sie kann sich in Geschichten lesen. Leider erweist sich diese Gabe eher als Last, denn sie kann diese nicht kontrollieren. Sie beschließt sich zu drastischen Maßnahmen, der Hypnosetherapeut soll ihr die Fähigkeit zu lesen nehmen. Der glaubt ihr erst einmal nicht und als Nora in seiner Praxis Probe liest, landen beide in dem Fantasybuch Eldinor. Ihre oberste Priorität ist es, wieder aus der Geschichte zu gelangen, was gar nicht so einfach ist, weil Nora nicht weiß wie sie das anstellen soll. Stattdessen haben sie durch ihr Auftauchen erst einmal die Geschichte ganz schön durcheinander gebracht und versuchen jetzt, diese wieder in die richtige Bahn zu lenken. 

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Fantasytrilogie. Das Thema “in Bücher springen” ist ja nicht neu und ich war gespannt wie die Autorin es umsetzen wird. Das Buch hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste, schon als die Autorin es noch selbst verlegt hat. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Ben und Nora. Die Geschichte geht zuerst rasant voran und ehe man sich versieht, befindet sich die beiden schon in der Geschichte. 

Die Grundidee fand ich wirklich gut, leider konnte mich das Buch aber nur mäßig begeistern, was an verschiedenen Dingen lag. Erst einmal zog sich die Handlung zu sehr für mich. Nachdem die beiden in Eldinor angekommen sind, geht es fast nur noch darum, wie sie die Geschichte beeinflussen können, damit sie wieder herauskommen können. Das fand ich leider sehr langweilig.

Außerdem fand ich, dass Nora und Ben sich zu sehr angefeindet haben, statt zusammen zu arbeiten,  die beiden haben sich ständig gestritten, was mich sehr genervt hat. Ich persönlich finde ja, der Charakter Ben war einfach nur überflüssig, er hatte letztendlich keine Bedeutung für das Vorankommen in der Geschichte.  Insgesamt wäre es besser gewesen, wenn die Autorin sich mehr auf die Gabe von Nora und deren Herkunft beschränkt hätte. Das hätte mir besser gefallen. 

Es gibt keinen Cliffhanger, aber einige roten Fäden, die noch offen sind. Ich werde die Reihe aber nicht weiter lesen. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten. 

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