Hunter – ich jage dich von Katharina Sommer

Klappentext:
Manchmal genügen wenige Worte, um deine Welt zum Einsturz zu bringen … Merke dir, wenn du nach Geheimnissen suchst, findest du die düstersten häufig genau dort, wo sie dir schon immer am nächsten waren: in deiner Familie. Oh Sweet Sixteen. Erst an ihrem sechzehnten Geburtstag erfährt Ginny, dass sie zu einer Familie von Dämonenjägern gehört. Sie hat kaum Zeit, sich mit ihrem neuen Schicksal anzufreunden, denn die Dämonen gewinnen an Macht und die Clans stehen kurz vor dem Zerfall. Jetzt gibt es kein Zurück. Die Jagd hat begonnen und Ginny steckt mittendrin.
Quelle: Zeilengold Verlag

Meine Meinung:
An ihrem 16. Geburtstag muss Ginny erfahren, dass ihre komplette Familie verrückt ist. Oder wie sonst soll man das nennen, wenn sich alle auf einmal für Dämonenjäger halten. Leider muss Ginny feststellen, dass ihre Familie tatsächlich die Wahrheit gesagt hat. Sie muss jetzt die Rolle ihres verschwundenen Bruders Chris übernehmen. Etwas, dass ihr gar nicht wirklich passt, denn die Dämonen machen ihr ganz schöne Angst. Und außerdem sagt ihre Familie ihr einfach nicht die ganze Wahrheit, also muss sie selbst herausfinden, was wirklich los ist.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Ginny in der Ich-Perspektive. Die Geschichte ist sehr humorvoll und spannend, diese Mischung hat mir unheimlich gut gefallen. Ginny ist einerseits taff, aber andererseits auch etwas verunsichert. Das liegt vor allem daran, dass ihre Familie sie über viele Dinge im Unklaren lässt, was wiederum zur Folge hat, dass sie auf eigene Faust Nachforschungen anstellt und sich in Gefahr bringt. Als Leser begleitet man Ginny bei ihrer Suche nach Antworten, was ich persönlich sehr spannend fand.

Ginnys Familie ist ein wenig schräg und verschroben, was ich sehr witzig fand. Neben Ginny spielt ihr Bruder Jon eine sehr wichtige Rolle sowie Ethan, Jons und Chris bester Freund, der ebenfalls ein Dämonenjäger ist. Zwischen Ethan und Ginny knistert es sehr, aber Ethan verhält sich sehr widersprüchlich. Zwar scheint er etwas für sie zu empfinden, schreckt aber vor einer Beziehung mit ihr aus verschiedenen Gründen zurück.

Was die Dämonen angeht, bleiben am Ende des ersten Teils viele Fragen offen. Auch wurde Ginny am Ende immer noch nicht in alle Geheimnisse eingeweiht. Vor allem aber, endet der 1. Teil mit einem echt fiesen Cliffhanger.

Von mir gibt es für den 1. Teil eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.