Die schwarze Zauberin von Laurie Forest

Klappentext:
Die 17-jährige Gardenierin Elloren ist die Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe ihres Volkes. Obwohl sie ihr sehr ähnlich sieht, spürt sie keine magischen Kräfte in sich. Ein Traum wird wahr, als sie dennoch auf die berühmte magische Universität gehen und das Handwerk der Apothekerin erlernen darf. Doch dort lernen auch Elben, gestaltwandelnde Lykaner und geflügelte Icarale – die Erzfeinde der Gardenier. Und als das Böse aufzieht, bleibt Elloren keine andere Wahl, als ausgerechnet denjenigen zu vertrauen, die sie für die schlimmsten Verräter gehalten hat.
Quelle: Harper Collins

Meine Meinung:
Elloren kann es nicht fassen, als ihr Onkel ihr erlaubt, an die berühmte magische Universität zu gehen. Ihre Tante Vyvian hätte es zwar lieber, dass sie sofort verwindet also einem Partner zugewiesen wird, aber das kann Ellorens Onkel verhindern. Jetzt bietet sich Elloren eine einmalige Chance. 

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer mehrteiligen Reihe. Laut Autorin sind insgesamt sogar 6 Teile geplant. Erzählt wird diese Geschichte fast ausschließlich aus der Sicht der
17-jährigen Elloren in der Ich-Perspektive. Elloren hat bisher wenig von ihrer eigenen Welt mitbekommen, denn sie hat auf dem Land gelebt und ihr Onkel hat ihr nicht wirklich viel erzählt und sie von allem fern gehalten. Jetzt wird sie mit all den vielen Dingen konfrontiert, die sie nur aus Erzählungen oder sogar gar nicht kennt.

Der Schreibstil ist insgesamt eher einfach, aber sehr ausschweifend. Die Autorin erklärt sehr viel und beschreibt viele Dinge sehr genau. Die Geschichte ist sehr jugendlich, es geht anfangs was nur um Themen wie Mobbing und die erste große Liebe, was mich doch sehr überrascht hat. Natürlich gibt es auch verbotene Gefühle zwischen verschiedenen Charakteren, was aber irgendwie auch sehr vorhersehbar war. Elloren muss sich mit zickigen Mitschülerinnen auseinandersetzen, die ihr doch sehr zusetzen.

An dieser Universität gibt es neben Gardenier auch andere Völker wie z. B. Elben, Lykaner oder Icarale und das Verhältnis zwischen diesen Gruppen ist sehr feindselig. Elloren muss aber feststellen, dass die Gardenier Halbwahrheiten über die anderen Völker verbreiten, um diese schlecht zu machen. Auch sonst sind die Gardenier nicht wirklich als die Guten zu bezeichnen und
Ellorens Weltbild wird ganz schön durcheinander gebracht. Was mir persönlich gar nicht gefallen hat war das Zusammentreffen von Elloren und Lukas Grey, das ging mit ehrlich gesagt etwas
schnell zwischen den beiden. Es scheint sich da auch irgendwie eine Dreiecksliebesgeschichte anzubahnen, zumindest macht es auf mich den Eindruck.

Ich fand den 1. Teil jetzt nicht schlecht, aber die ganze Zickerei am Anfang fand ich etwas anstrengend, das war mir teilweise etwas zu mädchenhaft. Es gibt aber durchaus gute Ansätze, die ausbaufähig sind. Richte High Fantasy Fans werden hier wahrscheinlich eher nicht auf ihre Kosten kommen. Von mir gibt es insgesamt 4 von 5 Sternen.

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