Die Rebellion von Laterre. Die Rebellion der Sterne 1 von Jessica Brody und Joanne Rendell

Klappentext:
Drei junge Menschen – ein Planet im Chaos einer blutigen Revolution – ein gemeinsames Schicksal: »Die Rebellion von Laterre« von Jessica Brody ist eine atemraubende Mischung aus Liebes-Geschichte und Science Fiction mit Figuren, die dich noch lange begleiten werden.

Vor 500 Jahren versprach der Planet Laterre der Menschheit Hoffnung. Doch heute verhungern die Armen in den Straßen, während Wolken die Sterne verbergen und die herrschende Elite jedes Aufbegehren rigoros bestraft. Die Revolution wird sich dennoch nicht aufhalten lassen. Und alles wird von drei jungen Menschen abhängen, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Chatine ist eine Diebin, ein Kind der Straße, die alles tun würde, um dem brutalen Regime zu entkommen – einschließlich des Ausspionierens von Marcellus, dem Enkel des mächtigsten Mannes der Welt. Marcellus wird von seinem Großvater darauf vorbereitet, die Macht zu übernehmen. Doch seit dem Tod seines Vaters, der als Verräter starb, plagen Marcellus immer stärkere Zweifel. Denn sein Vater hat eine kryptische Nachricht hinterlassen, die nur eine Person lesen kann: ein Mädchen namens Alouette.
Alouette ist in einer unterirdischen Zuflucht aufgewachsen, wo sie die letzte Bibliothek der Welt bewacht. Und sie hütet ein Geheimnis, das Laterre endgültig ins Chaos der Revolution stürzen wird. Als das Schicksal Chatine, Marcellus und Alouette zusammenführt, ist nur eines gewiss: Die Zukunft von Laterre wird von ihren Entscheidungen abhängen, und davon, was sie zu opfern bereit sind: Liebe – oder Freiheit?
Quelle: Knaur Verlag

Meine Meinung:
Vor 500 Jahren sind die Menschen auf den Planet Laterre ausgewandert, mit der Hoffnung, dass es hier besser wird. Leider hat sich diese Hoffnung nicht für alle erfüllt. Ein Teil der Bevölkerung lebt in Armut und es macht sich Unmut unter ihnen breit. Eine Revolution ist kaum noch aufzuhalten, aber das Regime versucht natürlich, dieser Revolution entgegen zu wirken.

Bei diesem Buch handelt es sich hier um den 1. Teil einer neuen Reihe und lehnt sich stark an Les Misérables von Victor Hugo an. Die Autorin entführt ihre Leser in einer ferne Zukunft der Menschheit. Diese hat sich auf dem Planet Laterre niedergelassen, aber die Zustände haben sich nicht wirklich verbessert. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von drei Charakteren: Chatine, Alouette und Marcellus. Die Drei können gar nicht unterschiedlicher sein. Da wäre zum einem Chatine, eine Diebin, die aus dem Elendsvierteln stammt. Marcellus ist der Enkelsohn eines Generals und dementsprechend wohlhabend. Und dann wäre da noch Alouette, deren Leben am Anfang eher geheimnisvoll wirkt und erst am Ende klar wird wer sie ist. 

Der Stil ist unglaublich fesselnd und die Welt sehr komplex. Auch wenn die Handlung auf einem anderen Planeten spielt, ist der Science Fiction Anteil eher gering. In erster Linie geht es um die Charakterentwicklung und natürlich um die Revolution. Ich fand diese Geschichte wirklich richtig gut. Die Welt hat mich sehr fasziniert und auch die Charaktere sind unglaublich interessant. Jeder von ihnen hat eine andere Geschichte zu erzählen, aber irgendwie stehen sie auch miteinander in Verbindung. Romantik spielt übrigens eher eine Nebenrolle und am Ende  

Was ich persönlich sehr schade finde ist, dass in der deutsche Ausgabe die Karte nicht dabei ist. Außerdem finde ich das Originalcover um Längen besser. Das Ende ist sehr offen und ich hoffe, der Verlag wird auch den 2. Teil übersetzen. Von mir gibt es einen klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl. 

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