Cocoon. Die Lichtfängerin von Gennifer Albin

Klappentext:
Gefangen hinter Mauern wie aus Licht gesponnen, wagt sie den Kampf gegen die Tyrannei. Arras ist eine kalte, lichtdurchflutete Welt, deren Bewohnern jede Selbstbestimmung genommen wurde – selbst im Tod ist niemand frei. Nur wenige können hoffen, durch die Gilde der Zwölf in den Heiligen Convent aufgenommen und damit für ein Leben in Luxus und Überfluss erwählt zu werden. Doch Adelice ahnt, dass das scheinbare Privileg in Wirklichkeit Verdammnis bedeutet, schließlich hat niemand den Convent je wieder verlassen … So versucht sie vergebens, ihre seltene Begabung zu verbergen. Denn gesegnet mit der Fähigkeit, das Gewebe des Lebens zu flechten, Schicksalsfäden miteinander zu verweben oder einzelne daraus zu entfernen, ist sie genau das, wonach die Gilde seit Langem sucht. Adelice kämpft um ihre Freiheit und das Leben ihrer Schwester und beginnt, die goldenen Fäden des Kokons zu zerreißen, der sie und die Menschen von Arras gefangen hält …
Quelle: Ink Egmont Verlag 

Meine Meinung:
Adelice lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Arras, einer Welt, die von den Webjungfern erschaffen und gesponnen wird. Diese Webjungfern sind etwas Besonders, sie leben in Luxus und und Überfluss. Trotzdem wollen Adelices Eltern verhindern, dass auch Adelice berufen wird. Denn die Webjungfern werden von dem Convent gesteuert und haben keinen freien Willen mehr. Als Adelice bei einer Prüfung zur Webjungfer versehentlich ihre Fähigkeiten preisgibt, wird sie einberufen. Zwar versuchen ihre Eltern noch, sie zu verstecken, was aber tragische Folgen hat. Jetzt befindet sich Adelice im Turm des Convents und muss eine Ausbildung zur Webjungfer durchlaufen. Ihre Fähigkeiten sind so besonders, dass sie sogar die nächste Strickmeisterin werden soll. In Adelice sträubt sich alles gegen die Machenschaften des Convents.

Hier handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Bei dem Cover dachte ich zuerst, es handelt sich um ein High Fantasy, aber es ist in der Tat eine Dystopie. Obwohl ich das Cover unglaublich schön finde, passt das Originalcover wesentlich besser zum Inhalt. Die Autorin hat hier eine wirklich interessante Welt geschaffen. Am Anfang fand ich das ganze etwas verwirrend muss ich gestehen. Aber je mehr Informationen man erhält um so interessanter wurde es. Irgendwo habe ich etwas mit einem Vergleich zu Matrix gelesen. Dieser Vergleich passt auf irgendeine Weise schon, nur ist das ganze etwas fantastischer.

Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Direkt drei Männer interessieren sich für Adelice, aber nur zwei bleiben von ihnen übrig, wobei es aber nicht die klassisches Dreiecksgeschichte gibt. Insgesamt ist diese Liebesgeschichte aber eher nebensächlich. Leider wurde die Reihe nie weiter übersetzt, was ich sehr schade fand. Von mir gibt es 5 von 5 Punkte. 

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