Schatten der Magie von Kat Howard

Klappentext:
Im Herzen von New York City existiert die Unsichtbare Welt, eine Parallelwelt aus magischen Häusern. Alle zwanzig Jahre wird in Duellen um die Vorherrschaft gekämpft. Doch die einst so mächtige Magie wird immer schwächer und niemand kennt den Grund dafür – außer Sydney, die stärkste Magierin und der kommende Champion. Doch was niemand ahnt: Sydney stammt aus dem Haus der Schatten, einem dunklen Ort, von wo aus die Magie durch Opfer kontrolliert wird. Und Sydney selbst hat noch eine Rechnung offen …
Quelle: Arctis Verlag

Meine Meinung:
Unerkannt existiert in New York City die Unsichtbare Welt. Eine Welt voller Magie, die vor der normalen Welt geheim gehalten werden muss. Alle 20 Jahre gibt es in dieser Welt einen Wettkampf unter den verschiedenen Häusern, ein Wettkampf um die Macht, der für die Teilnehmer auch tödlich endet kann. Jedes Haus hat seinen Champion, der für sie an diesen Duellen teilnimmt. Zu diesen Champions gehört auch Sydney, eine junge Frau, die zum Haus der Schatten gehört. Sydney ist eine wirklich starke Magierin und hat ganz andere Pläne als ihr Haus.

Mir fällt es wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten, denn leider konnte es mich nicht richtig überzeugen, trotz der wirklich tollen Grundidee. Ich lese ja wirklich gerne Urban Fantasy und der Klappentext klang so vielversprechend, leider hapert es doch sehr an der Umsetzung dieser Idee. Der Verlag hat das Buch als Jugendbuch einsortiert, zwar mit einer Altersempfehlung ab 16 Jahren, aber ich persönlich finde, dass es sich nicht um ein Jugendbuch handelt. Damit spricht man die falsche Zielgruppe an.

Die Handlung ist insgesamt recht düster und brutal, die Magier sind bereit, für Macht zu töten und noch Schlimmeres. Erzählt wird das Ganze aus verschiedenen Perspektiven und dafür springt die Handlung zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her. Als Leser weiß man erst einmal gar nicht wer wer ist und in welchem Zusammenhang die einzelnen Figuren stehen. Das ist ja grundsätzlich nicht schlecht, leider fehlte es den meisten Charakteren an Tiefe, bis auf Sydney. Sydney ist eine starke Persönlichkeit, die ich sehr interessant fand. Ihre Vergangenheit und ihre Geschichte sind wichtiger Bestandteil der Handlung.  Leider ist die Handlung zwischendurch sehr langweilig, es passiert leider nicht wirklich viel, es wird viel geredet, aber man erfährt einfach zu wenig. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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