Wucherpreise bei gebrauchten Büchern

Hallo meine Lieben,

wir haben alle gerne unsere Lieblingsreihen im Regal stehen oder? Aber dann gibt es da ja solche Reihen, die der Verlag nicht mehr verlegt und die zu unglaublichen Preisen angeboten werden.  Als Beispiel nenne ich hier mal Alterra oder Grischa vom Carlsen. Es gibt noch viel mehr, mir fallen gerade keine ein. Welche fallen euch spontan ein?

Mich regen solche Preise manchmal sehr auf, gerade wenn ich in Verkaufsgruppe auf Facebook sehe wie Leser solche Bücher überteuert verkaufen. Denn gerade in der heutigen Zeit wo es auch eBooks gibt, sind solche Preise wirklich überflüssig. Ich meine, wenn ich ein Buch unbedingt lesen will und es gibt keine Printausgabe, dann hole ich mir halt das eBoook. Natürlich ist es schöner, wenn man ein Print in Händen hält, aber ich bin da einfach zu geizig. 

Wie steht ihr dazu? Habt ihr schon mal überteuerte Bücher gekauft der sogar verkauft? Ich selbst habe früher als es noch keine eBooks gab tatsächlich auch schon mal mehr für ein Buch bezahlt, weil es nicht mehr verlegt wurde. Aber wie oben bereits geschrieben, finde ich das absolut nicht mehr zeitgemäß. 

Ich bin auf eure Meinungen gespannt. 

 

14 Kommentare Füge deinen hinzu
  1. Guten Morgen!

    Also ich bin zwar nicht geizig, aber ich hab ehrlich gesagt tatsächlich einfach nicht das Geld, um solche “überteuerten” Bücher zu kaufen. Das muss dann nicht mal Alterra für 68 Euro sein, auch die neuen Hardcover oft für 25 Euro übersteigen mein Budget… grade als Vielleser muss ich da drauf schauen und warte dann eben, bis es als Taschenbuch rauskommt. Die Ebookpreise sind ja manchmal doch recht angeglichen an den Buchpreis.
    Oder ich warte bis ich es tauschen kann oder eben gebraucht (hoffentlich) günstig bekomme.

    Wer Bücher so teuer anbietet hat auch kein Verständnis von mir. Klar regelt das Angebot die Nachfrage, trotzdem mag ich sowas prinzipiell nicht, ob bei Büchern oder anderen Sachen.
    Allerdings: wer sowas kauft ist dann halt auch selber schuld 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

  2. Hallo Letanna,
    ich denke, dass hier der Markt den Preis bestimmt. Solange es immer wieder Käufer gibt, die diese Preise zahlen, wird es auch die überteuerten Buchangebote geben. Das hatte ich in der Tat auch schon ein paar Mal gehabt, dass in Deutschland ein Buch nur als teure gebundene Ausgabe zu haben ist und die Veröffentlichung als Taschenbuch in den Sternen stand. Hier hilft einfach nur warten, was ich dann auch gemacht habe. Zum Glück spuckt der Buchmarkt genügend Alternativen auf den Markt, auch wenn es schwerfällt, das ersehnte Buch nach hinten zu schieben 😉

    Viele Grüße
    Frank

  3. Guten Morgen Letanna,
    ja gerade Alterra wird mächtig hochgehandelt da gebe ich dir recht. Ich war da auch mal kurz davor die überteuert zu kaufen, bis ich sie dann doch zu einem guten Kurs bekommen habe.
    Wo ich 2009 schon schlucken musste war die Belgariad-Saga von David Eddings. Da gab es nur die Ausgabe von 1992 und auch nicht mehr vom Verlag aus. Normal preis lag da so um die 8€ und der Gebrauchtpreis lag dann locker je nach Band bei 30-50€ und das nicht auf Facebook in Buchgruppen sondern seiner Zeit beim großen A. Da gab es die auch nicht als ebook und ich hab die Bücher dann von einem guten Freund zum Geburtstag bekommen. Ich hab ihn für bekloppt erklärt und mich dennoch tierisch gefreut.
    Damals wie heute schaue ich nach ob ich es nicht doch günstiger bekomme. Es gibt ja Gott sei Dank mehr Möglichkeiten bei gebrauchten Büchern. Letztendlich muss man schauen ob einem das Buch zu dem Preis wert ist oder nicht.
    LG Chia

  4. Hm, auf der andere Seite gerade wenn man als Privater..z.B. Fan -Sachen verkauft…finde ich es schon schade, wenn damit Wucher betrieben wird gilt auch für Bücher und ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
    Entschuldigung das wäre nicht Meines.

    Ich würde mich lieber darüber freuen, dass ich mit meinem Verkauf jemand glücklich gemacht habe und ich somit Sachen losgeworden bin, die ich nicht mehr wollte……

    LG..Karin..

  5. Hallo Letanna,
    ich würde mal sagen: Angebot und Nachfrage. Wenn niemand bereit wäre die Preise zu bezahlen, dann würde es keine Verkäufer dafür geben. Ich persönlich finde es okay, dass man seine Sachen zu dem Preis verkauft, den man dafür bekommen kann. Warum sollte man seine Sachen “verschenken”, wenn es Käufer gibt, die bereit sind, diese hohen Preise zu bezahlen?

    Ich wäre bei Büchern nicht bereit, einen hohen Preis zu bezahlen, aber bei seltenen CDs habe ich das auch schon gemacht. Für eine Musik-CD von den Ten Tenors, die man nicht mehr im Laden bekommt habe ich etwas mehr als 50 Euro investiert, weil ich sie unbedingt haben wollte. Neupreis lag mal bei 15 Euro. War für mich okay.

    Ich selbst habe meine alten Kelly Family CDs und Zeitungsartikel verkauft, als sie wieder auf dem Höhepunkt ihrer Karriere waren. Dafür habe ich sehr gutes Geld bekommen. Sehr viel mehr, als ich mal dafür bezahlt habe. Das muss man mitnehmen und dabei habe ich auch kein schlechtes Gewissen. Es wird ja niemand gezwungen zu dem Preis, den ich mir vorstelle auch zu kaufen.

    Von daher finde ich die Preise für die Bücher okay. Wie gesagt, niemand wird gezwungen zu dem Preis zu kaufen und wenn jemand das Geld ausgibt, dann ist der Artikel/ das Buch demjenigen ja auch diesen Betrag Wert.
    Viele Grüße
    Yvonne

    1. Na ja, es heißt doch immer Miteinander statt Gegeneinander bei den Bloggern, das sollte man dann auch auf die Verkaufspreise ausweiten finde ich 😉

  6. hm, dann liegt hier der Wucherpreis im Auge des Betrachters…denn hier regelt ein Mangel den Preis ähnlich wie bei Desinfektionsmitteln oder auch Masken jetzt in der Corona-Zeit.

    Gibt es davon wenig…..kann man auch über dem “möglicherweise normalen Preis” seine Produkte verkaufen, wenn sich dafür Käufer finden..Angebot und Nachfrage…und da sind wir wieder bei den Regeln der Marktwirtschaft…

    Ich persönlich finde es eher schlimm , wenn Blogger z.B. ihre Reziexemplare nach einmaligen lesen einfach weiterverkaufen wollen …..

  7. Hm, liebe Letanna…..irgendwie etwas schwierig mir dazu ein Bild zu machen. Denn ich weiß ja nicht was es mal zur druckreife 1. Ausgabe…ganz neu im Laden gekostet hat…….

    Hätte es auch für 44 Euro gegeben…Du hast jetzt den extrem Preis gesehen…wir leben in einer freien Marktwirtschaft und da kann jeder verlangen was er will….

    Nur stellt sich hier die Frage, bekommt man wirklich auch den gewünschten Preis ? Und auf welcher Grundlage möchte man unbedingt diesen Preis sich erhoffen?

    LG…Karin..

    1. Na ja, Wucherpreise sind auch in der freien Marktwirtschaft nicht erlaubt. Die Preise entstehen in der Regel, wenn der Verlag die Bücher nicht mehr verlegt und es nur noch Restbestände gibt.

  8. Hallo Letanna,

    hm,von welchen Preisen reden wir denn hier überhaupt, möchte ich Dich gerne mal fragen?
    Denn ich bin nur eine, normaler Leserin und kaufe mir meine Bücher ohnehin im normalen Buchladen..

    LG..schönen Sonntag..bleib gesund..Karin..

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