The Coven – Der Zirkel von Tracy Kae

Klappentext:
Hexen. Es gibt sie wirklich. Schon lange zaubern sie nicht mehr mit Zauberstäben und Büchern, denn sie haben sich angepasst. Sie leben mit und unter uns. Doch für wie lange noch? Immer mehr Hexen verschwinden spurlos oder werden ermordet an den dunkelsten Orten Chicagos aufgefunden. Die 23-jährige Kunststudentin Marjory Loving ahnt nichts von der Gefahr, die auch hinter ihr lauert, denn sie gehört einem 7-köpfigen Hexenzirkel an, mit dem sie aber nichts zu tun haben will. Als ihre Cousine Phaedra jedoch vor ihren Augen von furchteinflößenden Männern entführt wird, entschließt sie sich, dem nachzugehen. Die Welt, die sich ihr nun offenbart, lässt Marjory an allem zweifeln, was sie bisher kannte, und im Kampf gegen eine noch unbekannte Gefahr soll sie sich dem Zirkel erneut anschließen. Doch was steckt hinter diesem Blutschwur, vor dem jeder sie zu warnen versucht? Ist sie wirklich dazu bereit, alles hinter sich zu lassen und ihr komplettes Leben für die Hexen aufzugeben?
Quelle: Hawkify Books

Meine Meinung:
Die junge Kunststudentin Marjory Loving ist eine Hexe, nur weiß sie nichts davon. Sie wird damit konfrontiert, als ihre Cousine Phaedra vor ihren Augen entführt wird. Ein neuer Zirkel muss gegründet werden, aber diese Aufgabe ist gefährlich. Denn irgend jemand tötet Hexen, wass Marjorys Grußmutter, eine sehr mächtige Hexe unbedingt verhindern will.

Bei diesem Buch handelt es sich den 1. Teil einer Dilogie. Der Schreibstil ist sehr gut, aber ich muss gestehen, dass ich etwas anderes erwartet habe. Denn die Handlung ist extrem düster und brutal, womit ich nicht gerechnet habe. Erzählt wird die Handlung aus sehr vielen Perspektiven erzählt und wechselt zwischen den verschiedenen Orten hin und her. Mir persönlich waren das manchmal ein paar Perspketiven zuviel, wenn ich ehrlich bin. Oft wusste ich gar nicht mehr, wer wer ist. Die Grundidee hat mir unheimlich gut gefallen, obwohl ich manchmal die Geschichte zu düster und vor allem zu melancholisch fand. Ich hatte einfach mit mehr Humor gerechnet.

Auch wenn Marjory die Hauptfigur ist, ist ihr Anteil an der Geschichte nicht größer als der, der anderen Charaktere. Für den 2. Teil würde ich der Autorin empfehlen, ein Verzeichnis mit allen wichtigen Charakten zu erstellen, mir ist bereits beim ersten Teil schwer gefallen, mich zu orientieren. Im ersten Teil geht es vor allem darum, die Charaktere vorzustellen, die Handlung bleibt da manchmal auf der Strecke und ich hatte oft während des Lesens unbeantwortete Fragen, die sich hoffentlich im zweiten Teil klären.

Von mir bekommt dieses Buch 4 von 5 Punkte.

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