Spiegelscherbenmelodie von Anne Lück und Katja Hemkentokrax

Klappentext:
Spiegelscherben, Lampenfieber und Schlossgespenster – ihren Start auf dem Musikinternat Sankt Engelbert hatte die sechzehnjährige Thea sich anders vorgestellt. Als wären ihre schnöseligen Mitschüler nicht schon anstrengend genug, muss Thea außerdem feststellen, dass sie sich den scheinbar verlassenen Wohntrakt im Westflügel des alten Schlosses mit drei Geisterjungen teilt. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit den Streichen des aufgedrehten Juli, der Überfürsorglichkeit des ehemaligen Schülersprechers Felix und der schlechten Laune des wortkargen Jonah zu arrangieren. Und bald wirft das nahende Halloweenfest seine bedrohlichen Schatten auf sie und die drei Geister.
Quelle: Autorinnen

Meine Meinung:
Thea hat ein Stipendium an dem renommierten Musikinternat Sankt Engelbert erhalten, aber ihr Start ist alles andere als gut. Ihr Lampenfieber und ihre Unsicherheit sind sehr hinderlich beim Vorspielen und sie eckt auch sonst eher an bei ihren Mitschülern an. Zu allem Überfluss lebt sie auch noch als einzige Schülerin in dem neu renovierten Westflügel, wo es angeblich spuken soll. Und tatsächlich, Felix, Jonah und Juli geistern durch Sankt Engelbert.  Wie Thea feststellen muss, sind die Drei gar nicht so böse wie erwartet. Felix unterstützt sie sogar bei ihren Übungen und sie wird immer sicherer. Aber je Näher der Herbstball rückt, um so unruhiger werden die drei. Denn auf dem Ball droht ihnen eine Gefahr, die ihr endet bedeuten könnte. Thea soll ihnen helfen und gerät dabei selbst in Gefahr. 

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie, was mir vor dem Lesen gar nicht bewusst war. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Thea und Felix, was ich sehr spannend fand. Thea ist am Anfang sehr unsicher, was mich zuerst etwas gestört hat.  Ich mag es lieber, wenn Charaktere nicht so unsicher sind. Sie macht aber eine sehr gute Entwicklung durch. Die Fortschritte verdankt sie vor allem Felix, der in ihr so eine Art Sozialprojekt sieht. 

Die drei Jung sind alle sehr unterschiedlich und jeder hat so seine Geheimnisse. Ein paar werden gelüftet, aber viele Fragen bleiben auch am Ende unbeantwortet. Zwischen Thea und einem der Geister scheint sich etwas anzubahnen, wobei es aber noch keine richtige Romantik gibt in diesem Teil. Die Handlung ist insgesamt eher ruhig, es geht vor allem in der Geschichte darum, die Charaktere besser kennen zu lernen. Im letzten Drittel nimmt die Handlung dann sehr an Fahrt zu und es wird richtig spannend, was mir sehr gut gefallen hat. 

Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten. 

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