Das Reich der Schatten 1: Her Wish So Dark von Jennifer Benkau

Klappentext:
Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt – mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat …
Quelle: Ravensburger Verlag

Meine Meinung:
Laire macht sich auf dem Weg zum Lord der Schatten, denn ihr Verlobter Desmond befindet sich in dessen Gewalt. Gemeinsam mit ihren Freunden Jero und Vika begibt sie sich auf die gefährliche Reise dort hin, um vor dem Thron des Lords um Gnade für Desmond zu bitten. Ausgerechnet Alaric Cole kreuzt ihren Weg und bietet ihr seine Hilfe an. Aber kann Laire im Vertrauen wo er doch ihre altes Leben zerstört hat?

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Spin-Off zur Dilogie One True Queen von Jennifer Benkau. Ich habe mich auf diese neue Dilogie der Autorin wirklich sehr gefreut. Die Handlung spielt 5 Jahre nach den Ereignissen von One True Queen und die Autorin entführt ihre Leser wieder nach Lyaskye. 

Dieses Mal wird die Handlung aus der Sicht von Laire, Alaric und Desmond erzählt. Desmond ist der Verlobte von Laire, den sie aus den Fängen des Schattenlords befreien will. Begleitet wird Laire von ihren Freunden Jero und Vika und von Alaric Cole. Mit Alaric verbinden eine gemeinsame Vergangenheit und auch eine Beziehung, die sehr unschön geendet ist. 

Die Geschichte ist insgesamt doch recht düster und brutal, was ich aber sehr mochte. In erster Linie wird das ganze als Heldenreise erzählt. Die Charaktere reisen zum Daemareich und müssen viele Hindernisse überwinden. Mir persönlich war diese Heldenreise zu lang, in letzten Drittel hat es sich etwas gezogen, weil sich vieles immer wieder wiederholt hat. Ansonsten fand ich aber die Grundidee mit den Daemareich  und dem Lord der Schatten sehr interessant. 

Was die Charaktere angeht, mochte ich Alaric am liebsten. Er ist der typische tortured Hero, was ihn sehr sympathisch macht. Laire mochte ich auch, wobei ich sie im Gegensatz zu Alaric fast schon etwas blass fand. Am Anfang dachte ich erst es gibt ein Liebesdreieck, aber das hat die Autorin auf jeden Fall unerwartet gelöst. 

Was das Ende angeht, bin ich etwas verwirrt. Mir persönlich war das zu konstruiert und auch unlogisch. Alles in allem fand ich den 1. Teil dieser neuen Reihe deutlich schwächer als One true Queen und vergebe deshalb 4  von 5 Punkte. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.