Waffenschwestern: Das erste Buch des Ahnen von Mark Lawrence (Hörbuch)

Klappentext:
Nona ist kein gewöhnliches Kind: Sie hat auffällig schwarze Augen und schwarze Haare und kann sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit bewegen. Und sie ist erst acht, als sie ihren ersten Mord begeht. Das Mädchen steht schon im Schatten des Galgens, als sie von der Äbtissin des Klosters zur barmherzigen Gnade gerettet wird, wo sie man sie zur Kriegerin ausbildet. Doch der Mann, den sie getötet hat, gehörte einer der mächtigsten Familien des Reiches an – die alles daransetzt, sich an ihr und den Schwestern des Konvents zu rächen. Allerdings ist Nona alles andere als leichte Beute. Im Kloster zur barmherzigen Gnade leben Mystikerinnen, die das Gewebe der Welt manipulieren, Schwestern der Verschwiegenheit, die sich der Kunst der Täuschung widmen, und hier werden die gefährlichsten Kriegerinnen des Reiches ausgebildet. Nona durchläuft ein rigides Trainingsprogramm, das sie mit dem mystischen Pfad vertraut macht, den geheimen Künsten des geräuschlosen Tötens und der Fähigkeit, mit den verschiedensten Waffen zu kämpfen. Mit den anderen Novizinnen ist sie in Freundschaft und Liebe – und manchmal auch leidenschaftlichem Hass – verbunden. Nicht alle werden es schaffen, aber diejenigen, die ihren Weg bis zu Ende gehen, werden Teil der Schwesternschaft. Sie werden die gefährlichsten Klingen des Reiches, sie werden Waffenschwestern sein.
Quelle: Ronin Verlag

Meine Meinung:
Der Klappentext gibt die Handlung sehr gut wieder. Deshalb verzichte ich dieses Mal auf eine Zusammenfassung mit meinen Worten. Insgesamt ist das Hörbuch fast 19 Stunden lang und wird von Stephanie Preis vorgelesen. Ihre Stimme passt für meinen Geschmack nicht richtig zur Geschichte, denn die Geschichte ist insgesamt sehr brutal und düster und der Klang passt da nicht so richtig dazu. Eine männliche Stimme hätte mir glaube ich besser gefallen. Auch waren mit die fast 19 Stunden persönlich zu lang. Ich habe oft gemerkt, dass ich der Handlung nicht immer folgen konnte. 

Die Geschichte lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits fand ich sie sehr interessant, andererseits habe ich auch etwas völlig anderes erwarte. Das fängt schon mit dem Cover an, das täuscht sehr finde ich, denn die weibliche Hauptfigur ist ein Kind und wird maximal 12 Jahre alt in der Handlung. Ich muss gestehen, dass mich das sehr gestört hat, das hat irgendwie nicht richtig gepasst. Ich habe hier eine Geschichte mit erwachsenen Frauen erwartet. Hier werden kleine Mädchen zu Tötungsmaschinen ausgebildet, ein Konzept, mit dem ich mich wenig anfreunden konnte. Mir waren die jungen Mädchen einfach nicht gut genug hinterleuchtet. 

Die Welt, in die Handlung spielt, war sehr interessant. Das Buch wirkt zuerst wie ein High Fantasy Roman, aber es gibt auch einen gewissen Science Ficiton Anteil, denn die Handlung spielt auf einer anderen Welt und anscheinend sind sie dort mit Raumschiffen angekommen. Aber mir persönlich gab es aber viel zu wenig Informationen. Der Autor erzählt unheimlich viel, erklärt aber leider sehr wenig und viele Dinge konnte ich mir sehr schlecht vorstellen. Dabei ist der Weltenentwurf wirklich gelungen.  

Für mich ist das hier eher ein schwacher Einstieg. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Reihe fortführen werde, zumindest werde ich den 2. Teil nicht hören sondern lesen. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten. 

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