Königin der Monster von Nika S. Daveron

Klappentext:
Lena Arimont hat eher ungewöhnliche Freunde. Zum Beispiel den Serienkiller Ridgeway, den Dämon Kezramon und den Voodoo-Hexer Cobalt. Denn Lena ist anders als die anderen. Ihre höchst lebendige Fantasie erweckt jeden Bösewicht aus Büchern oder Filmen zum Leben, wodurch sie fortan in ihrer Welt herumgeistern. Mittlerweile hat sie sich daran so gut wie gewöhnt und lebt ein fast normales Leben – auch wenn die Themen, die Lena mit ihren Freunden bespricht, ein bisschen düsterer sind, als die der anderen Achtzehnjährigen in ihrer Abschlussklasse. Doch als eines Tages Matteo in ihr Leben stolpert, steht Lenas Kleinstadtleben plötzlich Kopf. Denn Matteo ist Dämonenjäger. Und er sieht verdammt gut aus
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Lena Arimont ist keine normale junge Frau, sie hat eine besonder Gabe: Jedes Mal, wenn sie einen Horrorfilm guckt, manifestiert sich das Monster des Films in ihrer Wohnung. So kommt es, dass sie mittlerweile 16 Monster beherbergt. Besonders ans Herz gewachsen sind ihr der Voodoo-Hexer Cobalt, der Serienkiller Ridgeway und das Deämon Kezramon. Ihre Monster sind eigentlich ganz nett und so lebt sie in einer friedlichen, aber chaotischen Koexistenz mit ihnen. Gefährlich wird es nur, als sich der neue Nachbar Matteo, den Lena eigentlich ganz niedlich findet, als Dämonenjäger herausstellt und ein wirklich böser Dämon in Lenas Heimatstadt auftaucht, den sie gar nicht heraufbeschworen hat. 

Dieses Buch will ich schon ganz lange lesen. Jetzt endlich ist es auch als Print erschienen und jetzt habe ich es auch endlich gelesen. Das Cover ist echt mega toll und passt auch sehr gut zur Handlung. Erzählt wird hier die Geschichte aus der Sicht der 18-jährigen Lena Arimont. Von der ersten Seite an hat mich diese Geschichte fasziniert. Die Idee mit den Monstern fand ich so ungewöhnlich und faszinierend, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. 

Die Handlung ist sehr spannend, humorvoll und rasant und manchmal auch etwas blutig.  Lena ist taff und hat vor so gut wie nichts Angst. Das ist verständlich, denn die übelsten Monster wohnen in ihrer kleinen Anlieger-Wohnung. Was kann sie da noch erschrecken. Das Zusammenleben mit den Monstern wird so witzig beschrieben, es gibt so viel Situationskomik, was mir unheimlich gut gefallen hat. Natürlich gibt es auch ein bisschen Romantik, wobei man hier einfach nicht die klassische Romanze erwarten darf. 

Es handelt sich übrigens um einen Einteiler, zumindest gehe ich davon aus, denn die Geschichte ist am Ende abgeschlossen. Für mich war das Buch ein richtiges Highlight und ich vergebe die volle Punktzahl. 

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