Heir von Sabaa Tahir

Klappentext:
Eine Waise. Eine Ausgestoßene. Ein Prinz. Und ein Killer, der ein ganzes Imperium in die Knie zwingt.

Aiz hat als Kind im Waisenhaus eine Tragödie erlebt und dürstet seitdem nach Rache. Sirsha, die wegen eines unverzeihlichen Verbrechens aus ihrem Stamm verbannt wurde, kann mit Erde, Luft und Wasser sprechen. Für Geld erklärt sie sich bereit, einen gewissenlosen Mörder zu jagen. Doch dabei kommt ihr die Liebe in die Quere. Quil ist der Kronprinz des Imperiums, will aber als Sohn des meistgehassten Imperators seines Volks keine Macht übernehmen. Als jedoch ein bösartiger Feind das Imperium bedroht, muss Quil sich fragen, ob er sein Erbe nicht doch antreten will.
Die drei jungen Helden begeben sich auf eine düstere und atemlose Reise, die sie das Leben kosten könnte – und ihre Herzen.
Quelle: cbj Jugendbuch

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um eine neue Fantasy Dilogie, die in der Welt von Elias & Laia. Ich habe damals diese Reihe nur bis Teil 2 gelesen bzw. gehört und dann irgendwie den Faden verloren. Deshalb dachte ich mir, ich versuche es mit dieser neuen Reihe der Autorin. 

Die Handlung ist doch recht komplex, ebenso das Worldbuilding. Leider bin ich am Anfang ganz schwer rein gekommen. Das lag vor allem daran, dass die Autorin viele ungewöhnliche Begriffe für Länder Ortschaften usw. nicht erklärt bzw. erst viel später. Außerdem gibt sehr viele Personen, die eine wichtige Rolle spielen, auch aus Elias & Laia. Und leider gibt es kein Glossar, das wäre gerade am Anfang sehr hilfreich gewesen. Tatsächlich kann ich jeden nur empfehlen, vorher Elias & Laia zu lesen, damit er besser rein kommt. 

Erzählt wird die Handlung überwiegen aus der Sicht von Aiz, Quil und Sirsha, später kommen noch andere dazu, aber mit einem geringeren Part. Das Schicksal der Charaktere ist miteinander verbunden, aber das merkt man erst im Laufe der Handlung. Hier gibt es auf jeden Fall eine Aha-Momente. Romance ist zwar Teil der Geschichte, aber nie aufdringlich oder überladen. 

Letztendlich konnte mich das Buch überzeugen, aber es wäre bestimmt ein Highlight geworden, wenn ich mich besser an Elias & Laia erinnern könnte. Deshalb gibt es 4 von 5 Sterne. 

 

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