Heir of Illusion von Madeline Taylor

Klappentext:
Ivy Pomeroy verfügt als Phantom über die Gabe der Illusion und hat zahlreiche weitere Tricks in der Hinterhand, aber nichts davon ist dem verfluchten Halsring gewachsen, der sie an den skrupellosen König Baylor fesselt. Sie muss die Rolle des gehorsamen Schoßtiers und seiner braven Auftrags-Assassinin spielen, bis sie ihre Freiheit erlangen kann.
Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne in der Stadt auftaucht und es auf genau die mächtige Waffe abgesehen hat, die Ivy für ihren Plan benötigt, lässt sie sich auf ein brüchiges Bündnis mit ihm ein. Doch hinter Thornes Fassade steckt mehr, als Ivy zunächst vermutet hätte. Ihre Neugierde ist geweckt – ebenso wie ein für beide nicht zu leugnendes gefährliches Verlangen. Aber wird ihre neu entdeckte Verbundenheit ihnen zum Erfolg verhelfen oder werden ihre Geheimnisse sie gegenseitig zerstören? Zwischen immer undurchdringlicheren Intrigen und verschwimmenden Loyalitäten darf Ivy nicht vergessen, dass sie nicht das Haustier ist, das man gezähmt hat.
Sie ist das Monster, das man hereingelassen hat. Und sie wird keine Gnade zeigen.
Quelle: dtv Verlag

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Romantasy-Reihe.  Wie viele Teile es geben wird, habe ich leider noch nicht in Erfahrung bringen können. Die Autorin erzählt hier die Geschichte von Ivy Pomeroy, einer jungen Frau, die durch einen magischen Halsring von König Baylor gebunden ist. Das macht sie gleichzeitig zu seiner Gefangenen und sie muss all seine dreckigen Aufträge erfüllen.  als der Seelenfänger Thorne auftaucht, sieht sie eine Chance, sich aus dieser Situation zu befreien. 

Die Welt ist interessant und gut beschrieben. Neben der Romanze gibt es einen spannenden Plot, viele Intrigen und viele interessante Charaktere. Ich hätte mir manchmal ein Glossar gewünscht, weil ich persönlich mir schlecht Namen merken kann. Was ein bisschen gestört hat war die Tatsache, dass die Autorin aus ihren Charakteren einerseits Fae, aber gleichzeitig Götter oder Reaper gemacht hat. Das fand ich persönlich unlogisch. Mir hätte einfach gereicht, wenn es einfach nur Fae gewesen wären. 

Der Romanze-Anteil ist recht hoch, aber nicht zu aufdringlich. Thorne wird ein bisschen als der Bad Guy vorgestellt, was sich dann aber im Laufe der Handlung ändert. Was ich persönlich nicht ganz so mag ist es, wenn es zu kitschig wird und die männlichen Helden zu liebeskranken Hündchen werden. Das hält sich hier zum Glück in Grenzen.

Mir hat dieses Buch tatsächlich richtig gut gefallen, auch, wenn der Plot nicht wirklich neu ist. Aber die Autorin hat einen unterhaltsamen Stil. Die Handlung endet recht offen, Teil 2 scheint aber noch nicht geschrieben zu sein. Von mir gibt es tatsächlich 5 Sterne. 

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