Elemente des Chaos von Ann-Kathrin Karschnick

Klappentext:
Ein magisches Fantasyabenteuer voller Liebe und Intrigen. **Auf der Suche nach dem fehlenden Element…** Verletzt und ohne Erinnerung erwacht Navotru am Wegesrand. Neben ihr ein attraktiver, doch verschlossen wirkender Mann namens Temeral. Dieser offenbart ihr, dass sie eine Elementträgerin ist. Zuständig für das Element Erde, muss sie sich regelmäßig zu einem magischen Ort begeben, zusammen mit den übrigen vier Trägern – darunter auch er: Temeral, Träger des Feuers. Gemeinsam sichern sie das Gleichgewicht der Elemente und damit die Ordnung der Welt. Doch beim nächsten Treffen fehlen zwei der Elementträger. Der Welt droht das Chaos. Temeral und Navotru müssen die Vermissten schnellstmöglich finden. Doch kann Navotru dem verschwiegenen Mann an ihrer Seite trauen? Und wieso fühlt sie sich so unwiderstehlich zu ihm hingezogen?
Quelle: Dark Diamonds Verlag

Meine Meinung:
Die Elementträgerin Navotru wacht am Wegesrand auf, ohne Gedächtnis. Anscheinend wurde sie angegriffen und dabei verletzt, aber sie hat keine Erinnerungen mehr. Sie weiß nicht einmal mehr wie sie heißt. Temeral findet sie, der ebenfalls ein Elementräger ist. Er erzählt ihr von ihrem Leben, aber irgendwie hört sich das ganze so unglaublich fremd für sie an. Gemeinsam machen sie sich auf dem Weg zu einem Treffen mit den anderen Elementträgern und müssen feststellen, dass bei dem  Treffen 2 Träger fehlen. Das Gleichgewicht muss aber gehalten werden und so machen sich Navotru und Temeral auf die Suche nach den beiden. Gleichzeitig wollen sie aber auch das Geheimnis um Navotrus Gedächtnisverlust lösen, was sie in große Gefahr bringt.

Bei diesem Buch handelt es sich tatsächlich mal um einen Einteiler, was mir sehr gefallen hat. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Navotru und die Autorin benutzt eine sehr lockere und flapsige Umgangssprache für ihre Geschichte. Das fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, wenn ich ehrlich bin. Ich mochte diesen lockeren Umgangston auch nicht immer, denn ich finde, das passt nicht so richtig zu High Fantasy.

In der Geschichte geht es darum, dass Navotru herausfinden will, was mit ihr passiert ist. Das erzählt die Autorin sehr spannend und auch abenteuerlich, was mir sehr gut gefallen hat. Navotru ist eine mächtige Elementträgerin und eine sehr selbstbewusste Frau. Auch wenn sie ihr Gedächtnis verloren hat, lässt sie sich von niemanden etwas gefallen. Sie wird begleitet auf ihrer Suche nach sich selbst von Temeral, der ebenfalls ein Elementträger ist. Die beiden scheinen sich zu kennen, aber Temeral verhält sich sehr verschlossen gegenüber Navotru. Romantik gibt es übrigens eher wenig, für meinen Geschmack hätte da ruhig etwas mehr passieren können.  Ich hätte mir auch ein paar Informationen mehr über die Welt, in der Navotru lebt, gewünscht.

Insgesamt hat mir die Grundidee sehr gut gefallen und auch die Charaktere waren sehr gelungen. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Punkte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.